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Bierschinken Spezial: Knochenfabrik, Moped Ascona, Theilen, Suck, 28.10.2021 in Dortmund, FZW - Bericht von der Redaktion

Bierschinken Spezial, 28.10.2021 in Dortmund

Zwen: Nachdem scheinbar die meisten Konzertveranstalter*innen noch nicht so richtig verstanden haben, dass Konzerte wieder relativ easy zu machen sind, steht endlich mal wieder ein richtig vollgepacktes Wochenende vor der Tür (an einigen Tagen muss man sich sogar entscheiden!). Der Gang ins FZW heute ist jedoch keine Frage, sondern alternativlos. Leider fällt bei mir zuvor noch so dies und das an, weshalb ich die erste Band gekonnt verpasse. Als ich am FZW ankomme, staune ich zunächst über die aus den Boden gestampften "studentischen" Wohnungen, welche nun auf dem ehemaligen Skatepark stehen. Die Skater*innen müssen jetzt wieder unter der Passage am U cruisen. Wahrscheinlich wird sie die Polizei, nachdem sie mit der Tuner-Szene fertig ist, auch von dort wegjagen. Ich gehe weiter und versuche mir die negativen Gedanken mit den letzten Schlücken aus meinem Wegbier zu verjagen und nehme Kurs auf die vor dem FZW stehende Menschentraube. Freunde getroffen, über Reisen geredet, alles wieder gut und rein!
Fö: Ja, "relativ easy" mag es schon sein, Konzerte zu machen, aber ganz ohne Mehraufwand geht das auch nicht. Der Laden braucht ein Hygienekonzept, aber gut, wer sich darum bis jetzt nicht gekümmert hat, will das vielleicht auch gar nicht. Das Einlasspersonal muss den Mehraufwand, 3G-Nachweise zu prüfen, stemmen können - was, wenn man nur nen QR-Code scannt (wenn die scheiß Technik nicht gerade streikt) und dazu den Ausweis kontrolliert, echt easy ist, aber nach wie vor gibt es einen Flickenteppich verschiedener Nachweisarten, da gilt es auch erstmal den Überblick zu behalten. Was unterscheidet einen PCR- von einem Schnelltest, wie alt muss ein PCR-Test sein um eine Genesung nachzuweisen, wie alt darf ein PCR-Test sein um eine Testung nachzuweisen, wie alt darf ein Schnelltest sein, warum gelten Schüler*innen als getestet und reicht das auch für 3G+, was ist überhaupt 3G+, geht auch ein Selbsttest, warum nicht gleich 2G, wenn doch eh niemand bereit ist für nen Test zu bezahlen, und dann natürlich unterschiedliche Gesetzeslagen in verschiedenen Bundesländern. Eigentlich ist das alles einfach zu durchblicken, man muss sich halt nur mal damit beschäftigen, aber dass das eine Hürde ist, verstehe ich schon. Zumal man sich als Veranstalter*in auch eine gewissen Verantwortung für das, was so passieren könnte, aufbürdet. Anderes Problem ist natürlich, dass aktuell eher wenig Touren stattfinden und weniger Bands zur Verfügung stehen, ebenso fehlt es an vielen Stellen einfach an Personal.
Was ich auch extrem schwierig finde: Einzuschätzen, was das Publikum überhaupt will. Sind Konzerte in dreckigen engen verschwitzten Kellerlöchern gewünscht, weil "halt wie früher", oder doch lieber große Säle mit viel Abstand? Das war auch die große Frage, die über dem heutigen Konzert hing, auch weil die Vorverkaufszahlen unter den Erwartungen lagen. Kaufen sie keine Tickets, weil sie Sorge haben dass es zu voll und eng wird? Oder kaufen sie keine Tickets, weil sie Sorge haben, dass der Laden zu groß ist und es zu viel Abstand gibt? Oder kaufen sie einfach keine Tickets, weil sie sich so an ein Leben ohne Konzerte gewöhnt haben?
frau wolfram: Ich bin ja fast der Meinung, dass 2G generell besser besucht ist. Zumindest zeigen mir das die Veranstaltungen und auch Bars in Berlin. Hier wird fast nur 2G gefahren (zumindest da wo wir uns bewegen). Was die Leute offensichtlich auch in einer gewissen Sicherheit zu wiegen scheint und somit wird sich in die Clubs/Konzerte und Bars gequetscht bis sie platzen. Wobei Berlin auch sicher eine etwas höhere Dichte an (geimpfter) Partybevölkerung hat. Auch wenn sich das erstmal komisch anfühlt, man gewöhnt sich da schnell dran und dann ist 3G mit Abstand und/oder Bestuhlung einfach unattraktiver. Tests sind zusätzlich nicht mehr umsonst oder nach wie vor auch teuer, vor allem diejenigen die nicht älter als 6h sein sollen. Der Aufwand nervt auch, da die Testzentren wieder wegschrumpfen und man mehr Zeit braucht. Würde mich auch abtörnen. Zumal man das bei einem so langen konzertdurchsetzten Wochenende ja mehrfach machen muss.
Fö: Da könntest du durchaus recht haben, persönlich finde ich 2G auch sicherer. Aber zum Punkt "...ist 3G mit Abstand und/oder Bestuhlung einfach unattraktiver": Da wäre wieder der Bundesländer-Flickenteppich. In NRW gibt es zumindest auflagentechnisch keine Unterscheidung zwischen 3G+ und 2G, weil bei 3G+ (d.h. als getestet gilt nur PCR-Test oder ein maximal 6 Stunden alter Schnelltest) im Grunde schon alles erlaubt ist, sofern das Hygienekonzept stimmig ist. Berlin und Hamburg hingegen fahren, soweit ich weiß, ein Optionsmodell, bei dem mit 2G mehr erlaubt ist - was auch der Hauptgrund sein dürfte, weswegen dort mehr Läden auf 2G setzen.
Gerdistan: Mittwoch Abend, wir fläzen auf dem Sofa und sehen einen Livestream der Schostakowitsch-Oper "Die Nase". Um 19:38 klingelt das Festnetztelefon - glücklicherweise bin ich nicht mit "Hallo Mama" rangegangen, denn ganz selten rufen noch andere Leute auf der Nummer an, so auch heute: Die Arbeit teilt mir auf den letzten Drücker mit, dass mein Antrag für Überstundenabbau am Donnerstag und Freitag klar geht. Also schnell nen Pennplatz in Dortmund organisiert und einen beträchtlichen Teil des Donnerstags auf der Autobahn verbracht, aber was tut man nicht alles, um die Bagage mal wieder zu besuchen.
Roland der Voland: Die Pankdemic-Konzerte habe ich leider alle aus terminlichen Gründen verpasst, das sollte mir beim 3. Bierschinken Spezial nicht passieren! Isses zum Glück auch nicht. Nur die erste Band verpassen wir aufgrund der Verkehrslage leider, schade, war ich neugierig drauf.
Dachlattenpseudotyp: Tach, also meiner Meinung nach sollten alle Veranstaltungen nur noch 2G sein. Ganz im Ernst, kennt irgendwer eine Person, der*die sich aus gesundheitlichen Gründen (alle anderen sind ja wohl purer Wahnsinn) nicht impfen lassen kann, aber auf keinen Fall auf Punkkonzerte in was auch immer für Räumen verzichten möchte? Ich weiß, Gesellschaft, schwächstes Glied und so, aber mich würde wirklich interessieren (und zum Überdenken meiner Meinung anregen), ob es diese Leute gibt. 
Fö: Wir hatten uns schon früh entschieden, das Konzert in der großen Halle stattfinden zu lassen, auch wenn die Ticketverkäufe genauso gut in den Club gepasst hätten. Aber aktuell fühl es sich für uns einfach besser an, die räumlichen Möglichkeiten auszunutzen, die wir haben. Und in der Halle ist einfach genug Platz, sodass sich jede*r selbst aussuchen kann, wie viel Abstand ausreicht und ob stehen oder tanzen oder sitzen besser ist. Die Sitzmöglichkeiten bieten uns, neben den Merchständen in der Halle, außerdem die Möglichkeit, den Raum noch etwas zu verdichten, damit sich die knapp 250 Besucher*innen in der 1300er-Halle nicht ganz so verloren vorkommen. Bin trotzdem gespannt, wie das wird.
Fö: Als THEILEN loslegen, bin ich eigentlich ganz beruhigt - habe nicht den Eindruck, dass die auf der Bühne verloren gehen, und auch das Publikum ist durchaus zugetan und nutzt die Sitzgelegenheiten eher, um die mitgebrachten Jacken zu parken. Für THEILEN ist es erst der dritte oder fünfte (da gab es unterschiedliche Aussagen) Auftritt und ein bisschen nervös scheinen sie auch zu sein, den Auftritt finde ich aber extrem gut. Schöne kraftvoll-melodische Punkrock-Songs, aufgelockert durch das eine oder andere Cover (Burning Lady, yeah!)
frau wolfram: Ich war heute eher in der Stimmung, mir die Musik aus sicherer Entfernung anzuschauen. Es ist ja auch erst Donnerstag und hinten kann man auch besser quatschen. THEILEN war eine der zwei guten Bands heute. Eine schöne Stimme, eingängige Songs wie "Tür zu"... da musste ich schmunzeln. Ich glaube die waren auch schneller durch als es geplant war. Egal. Das gefiel mir gut.
Gerdistan: Von "Theilen" hab ich noch das letzte Lied gesehen. Das ging gegen Bullen, wenn ich mich recht entsinne. Schmissiger Punkrock, leider dann auch schon vorbei, aber immerhin: Der Rest meiner Reisegruppe ist nach Betreten des FZW erstmal in die gekachelten Räume abgebogen und hat die Band daher komplett verpasst.
Zwen: Die erste Band, die ich heute sehe, sind SUCK aus Kassel, welche mich direkt mal unglaublich zu fesseln wissen. Was eine Entladung, die da auf der Bühne stattfindet. Schön fresher Post-Punk/HC, mit zwischendrin eingestreuter Orgel. Ich vergesse sogar mir Bier zu holen, was bei den Bierpreisen gar nicht so schlecht ist. Zum Glück habe ich mich auf die GL geschnorrt, ansonsten würden mich die Preise hier noch in die Erwerbstätigkeit treiben.
frau wolfram: Da kommen wir direkt zur zweiten guten Band. Kurz hat mich mal die Gesangsstimme angenervt, hat sich dann aber irgendwann wieder relativiert. Das war einfach stimmig mit dem Sound. Besonders hat mir der Black Sabbath Einschlag zwischendurch gefallen. Jetzt im Nachhinein beim Reinhören war das nochmal weitaus auffälliger. Sehr gute Neuentdeckung Fö!
Fö: Die Band rutschte als letzte noch mit ins Lineup. Das Booking war eher ne spontane Eingebung, als ich durch Bandcamp stöberte. Kannte die Band vorher gar nicht wirklich, aber Musik und Optik versprach schon im Vorfeld Spannendes, und dem wurden sie live wirklich gerecht. Richtig gut!
Gerdistan: Bei SUCK musste ich mal wieder an meinen Vorurteilen arbeiten. Beim Aufbau zu viele Effektgeräte, ein Tasteninstrument und die Mitglieder sehen sehr nach Berlin-Neukölln aus. Kommen aber aus Kassel! Möcht ich auch nicht wohnen, ist aber wenigstens zentral.
Gerdistan: Jedenfalls ballern die ein geiles Brett um die Ohren, dass ich zwischenzeitlich sogar mit dem Fuß wippe. Sehr gut! Gerne wieder buchen, damit auch einer wie ich mal seinen Tellerrand übersteigen kann.
Roland der Voland: Kannte ich nicht und habe im Vorfeld auch nicht reingehört. Hat mir aber sehr gut gefallen, die hatten einen erfrischenden Sound, den ich so nicht kannte. Für mich hatte das einen leichten NDW-Einschlag, oder lag das nur an der 80er Optik der Bandmitglieder?
Dachlattenpseudotyp: Hammer Band. Ohne Rumgefasel direkt aufn Punkt. Einfache Riffs, tolle Sounds, fitter Trommler. Is glaube ich die beste Band, die ich durch Fö jemals habe entdecken dürfen. Aber ja, ich neige zu Superlativen. Trotzdem DANKE!
Fö: MOPED ASCONA sah ich erstmalig vor 3 Jahren in Berlin, damals ebenfalls mit Knochenfabrik, und war direkt begeistert. Diesen Sommer kam dann endlich das Debütalbum und ich war nochmal hin und weg. Also einfach mal gebucht, wer weiß wann sich sonst die Gelegenheit bietet, die Band nochmal live zu sehen. Auch weil die Band das musikalische Sprektrum des Abends nochmal deutlich erweitert.
Zwen: Ja, mega, einfach mal eine nicht enden wollende 3/4 Stunde 1Live- und DO 90.2-Schleife auf die Bühne geholt inkl. Fremdschäm-Ansagen a la "Danke Jens Spahn" (Begründung fehlt). Wenn Turbostaat mal irgendwann gesagt hätten: "Jo, lass mal alles 'rockige' aus den Songs und jeden Tiefgang aus den Texten entfernen, damit auch Steuerberaterin Gisela und Bankkaufmann Andi das auf dem Weg zu Arbeit hören können", dann wäre man wohl so ungefähr bei Moped Ascona. 
Roland der Voland: Hm, keine Ahnung ob das zu poppig ist oder die Texte zu seicht oder sonst was. Ich finde, das macht einfach Laune.
Fö: Ich finde Robins Texte großartig. "Swing im Blut" ist das originellste Anti-Nazi-Statement seit Langem! Viel Bildsprache und doppelter Boden, aber gleichzeitig gelegentlich auch leichtfüßig und im Kitsch wandelnd. Und wenn Rasmus Engler gar den Dichte-Dichter-Vergleich zu Claus zieht, erklärt das wohl auch, warum die Band besser ins Vorprogramm von Knochenfabrik passt als die xte Kellerproberaum-Parolen-Deutschpunk-Suff-Kapelle. Ihr Banausen! <3
Zwen: Immerhin exen sie zwei Mal im Set ein Bier. Die meisten Punks sind sich aber nicht sicher, ob sie dieses Friedensangebot wirklich annehmen soll. Andererseits wahrscheinlich immer noch besser als mit Nazis zu saufen. Rock On London! Rock On Tokyo! Oi! Oi! Oi!
Fö: Das Verteilen des Bieres ans Publikum fand ich auch etwas zu anbiedernd, der anschließende Hinweis, die Flaschen nach dem Exen wieder in den Kasten zu stellen, zumindest versöhnlich. Den Titel "betrunkenste Band" holen sich Moped Ascona am Ende des Abends auf jeden Fall mit ins Bett. Ich finde dieses Saufisaufi-Abgekulte echt immer befremdlicher, aber das sind vielleicht auch nur die Lockdown-Spätfolgen.
Fö: Ich fands ansonsten richtig schön und solange zumindest noch 3-4 andere Leute Spaß haben, reicht mir das. Stelle aber fest, dass so ein "herkömmliches" Bierschinken eats FZW mit zwei Bühnen vielleicht besser geeignet ist, um heimlich meine guilty pleasures ins Lineup zu schmuggeln.
Dachlattenpseudotyp: Tatsächlich habe ich mir nur zweimal ne Minute gegeben, weil mehr ging nicht. Ich versteh' das nicht. ich versteh' auch Audiolith nicht. Aber ich glaub das ist nicht so schlimm.
frau wolfram: Ich habe dem Ganzen auch ein-zwei Töne Zeit gegeben. Das einzige was den Sound von anderen Emobands für mich abhebt, ist der Swing. Das hat nicht gezündet. Nicht ein Stück. Immerhin Claus konnte ich ein "Ich find das richtig gut" abringen, bevor ich mich mit einem nicht unerheblich Anteil der Gäste zum Passivrauchen nach draußen begebe. Da es frisch ist, bin ich nochmal rein, um wieder festzustellen, dass ich doch lieber wieder raus gehe. 
Gerdistan: Moped Ascona sah ich zuletzt auf irgendeinem Festival in Schleswig-Holstein und bin nach einem Lied wieder gegangen. Hatte das bis dahin unter "Schlager" abgespeichert, muss mir heute aber dann doch eingestehen, dass es eher so deutscher radiotauglicher Rock/Pop ist. Aber wenn Fö zufrieden ist, dann bin ich es auch! Habe mir den ganzen Auftritt angeguckt, also ich war die ganze Zeit in der Halle, habe aber vermutlich das meiste versabbelt. Zwischen den Liedern war es sogar gut, was vermutlich am Charisma von Robinson-Krause-Robin liegt. Nächstes Mal bitte die!
Fö: KNOCHENFABRIK! Zuletzt hier vor 6 Jahren bei unserem 15jährigen, also wird es ja wohl mal wirklich wieder Zeit.
Zwen: Das schönste an KnoFa ist weniger das, was auf der Bühne passiert (auch wenn das auch in der Regel sehr unterhaltsam ist), sondern dass die Konzerte regelmäßig zu Szeneklassentreffen avancieren. Zumindest treffe ich heute Menschen, die ich seit Jahren nicht mehr gesehen habe. Was schön!
frau wolfram: Wow das rumpelt gewaltig los. Jeder spielt irgendwas. Aber egal, ich gehe auch mal nach vorne, also nicht in den schwitzigen Pogo, schön am Rand. Aber auch da vorne wird's heute irgendwie nicht besser. Aber was habe ich erwartet? Bin ich zu sehr von Chefdenker-Konzerten verwöhnt?
Fö: Direkt am Anfang war da schon irgendwie der Wurm drin. Nachdem erst mokiert wird, dass der Verzerrer nicht verzerrt und das Gitarrenkabel wackelt, macht ein aufmerksamer Konzertbesucher Claus schließlich darauf aufmerksam, dass er noch ein Plek zwischen die Saiten geklemmt hat und das vielleicht deswegen so schrammelt. Ah, danke!
Roland der Voland: Macht halt einfach immer wieder Spaß. Trotz schlechtem Sound und des doch arg rumpeligen Spielens. Oder gerade deswegen. Und weil das halt immer und immer und immer noch so super Lieder sind, die ich einfach nicht leid werde, mitzugrölen.
Zwen: Auch wenn mir hier die Freude nicht gerade ins Gesicht geschrieben steht, war es wirklich ganz großartig! Ich halte es sodann auch hinten nicht mehr aus und eile in Richtung Pogo. Man, ist das schön, nur korrekte Leute her und so gibt es hier weder Windmühlen noch sonstige Unverschämtheiten, sondern nur bierseliges und vor allem rücksichtsvolles Geschubse. Die ein oder andere Bierdusche später ziehe ich mich dann verschwitzt und glücklich wieder zurück in Richtung Tresen, wo Peggy mir noch ein Bier spendiert. Danke dafür!
frau wolfram: Prost!
frau wolfram: Ja, die Getränkepreise waren nicht ganz Punkerkonform. Ich habe mir ja auch GL erschnorrt, da kann man auch mal Bier bezahlen. Aber wow, für einen Donnerstag ordentlich was am Tresen gelassen. Für Knofa hatte ich dann nur noch hier und da ein Ohr. Es waren genug bekannte Gesichter zum Schnacken da.
Ein schöner Donnerstagabend, zwei neue Bands für mich entdeckt und zeitig wieder zuhause.
Fö: Achja, Bierpreise. Hm, muss zugeben, diesmal gar nicht nachgefragt zu haben, ob wir den Special Bierpreis kriegen. Sorry. Aber andererseits: Leute, ihr habt in der Pandemie so viel Geld gespart und das FZW und insbesondere das Barpersonal so wenig Einnahmen gehabt...
Zwen: Naja, Special Bierpreis heißt ja nicht, dass das Personal weniger Einnahmen hätte, oder?
Dachlattenpseudotyp: Kommt schon, immerhin gabs bei jedem Bier ne Quittung dazu :D.
Gerdistan: Da Augsburg zum Münchner Speckgürtel gezählt werden kann, finde ich die Bierpreise schon gar nicht mehr schlimm. Bis auf das eine Mal, als gerade das Fass leer war (oder so), ging es auch immer ziemlich flott bei der Bestellung, deshalb Daumen hoch. Was selbst mich dann aber noch schockiert hat, war, nach jedem Bierkauf einen Kassenbon überreicht zu bekommen, aber das muss anscheinend so sein. 
Fö: Büschn nervig: Ein Typ, der, teilweise sogar mit Saltorolle, immer mal wieder auf die Bühne kletterte, um Bier zu klauen. Die Band hat sich irgendwann dran gewöhnt, war dann nach dem Auftritt aber doch verwundert, dass das Bier im Backstageraum leer war.
Zwen: Ich finde für diese artistische Darbietung kann man ruhig mal ein (oder auch fünf!) Bier verlangen. Vor allem wenn man bedenkt, dass der Bierdieb ungefähr 10x mehr Einsatz gezeigt hat, als die Band. 
Gerdistan: Knofa deutlich besser als zuletzt in Karlsruhe, ich stehe recht weit hinten und labe mich an ihren Klängen. Wie Zwent bereits sagte, großes Klassentreffen mit hervorragender Musikuntermalung. Immer gerne wieder.
Fö: In Karlsruhe wars noch schlechter?
Fö: Björn tippt mich an und meint, es müsse unbedingt in den Bierschinken-Bericht, dass der Drummer E-Zigarette raucht. Ich weiß nicht ob das stimmt, hab nicht drauf geachtet, aber wenn es um unbestätigte Gerüchte geht, ist Bierschinken doch gerne mit dabei!
Dachlattenpseudotyp: Mir geht's wie immer wenn ich eine von Claus' Bands sehe. In bin traurig, dass ich nie Casanovas Schwule Seite live gesehen habe. Danke für den schönen Abend, Fö.
Fö: War ein wunderschöner Abend! Um auf die Mutmaßungen zu Beginn zurückzukommen: Ich denke, das in der Halle stattfinden zu lassen, ist gut aufgegangen. Danke an die Beteiligten! Und danke an Olaf und Hendrik für die Fotos!

Nächstes Bierschinken eats FZW dann am 29.04.2022. Save The Date!

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KlausiMausi

05.11.2021 17:44
waren es wirklich 4.40€ für 0,4L? An dem Abend hab ich echt unerwartet viel Geld gelassen. Bei Chefdenker aber auch, mit einem bedeutend schlimmeren Ergebnis.
Saufen

05.11.2021 21:43
Einfach geil

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