Aber "Ben aus Münster" darf auch noch ein paar Lieder trällern. Und dafür hat sich das ausharren auf jeden Fall gelohnt. Schöne tiefe Reibeisenstimme, gutes Gefühl für Songstrukturen und trotz Nervosität (ist erst sein zweiter Auftritt) sehr souverän gespielt. Man versteht auch ein bisschen was von den Texten und mir gefällt der antifaschistische und links-alternative Grundtenor der Lieder. Leider kommt irgendwann ein Nachbar vorbei und beschwert sich, dass in Deutschland ab zehn Uhr Nachtruhe sei. Also schnell ins Bettchen.