Ranküne, Hase, 17.02.2024 in Kreuzlingen (CH), Horst Klub - Bericht von vondebrink
Ranküne, 17.02.2024 in Kreuzlingen (CH)
„Eine Band mit sympathischen Kids aus Graz, die ganz schön viele Riffs klauen von klassischen Hardcore-Punk Bands wie beispielsweise Minor Threat. Aber wer tut das nicht!“
Was ich mit Blick auf die Lyrics sagen kann: Es wird textlich kräftig ausgeteilt und provoziert. Kostprobe: „Ich geh in den Supermarkt kauf mir Fleisch, das wollns mir verbieten, was für ein Scheiß. Ich tu was ich will, das is mir egal, rein in deine Kehle mitm Messer aus Stahl.“ Ich entschuldige mich hiermit für meine Abwesenheit, gelobe Besserung und wünsche für eventuell anstehende Prüfungen viel Erfolg (Insiderinfo)!
Beim meinem Eintreffen sind Ranküne schon in Aktion. Ranküne sind eine queerfeministische Schrammelpunkband und spielten laut meiner Recherchen ihre erste Show vor knapp einem Jahr. Ich stelle sofort fest: Sympathisches Auftreten und das Funkeln, was von ihnen und dem Bass ausgeht, verteilt sich im Raum und springt nach und nach auf alle Personen über.
Meine Vorbereitung (Songs anhören, Texte lesen) auf den heutigen Abend hat sich bezahlt gemacht. Songimpressionen und persönliche Highlights: I, Teenage Vollidiotin: „Das Problem an der Sache ist, früher finden viele Menschen immer noch gut. Früher war beschissener. Heute ist viel cooler. Reflektion ist cool, wie Kuchen Kuchen.“ Stress? Bock!: „Aber was ich mag? Stress. Aber was ich mach? Stress.“ Kann man direkt mitsingen.
Durchweg alle Songs machen Laune. Schließlich aktivieren sie noch den Bonuslevel mit dem Rock’n Roll Freitag. Die Aftershow-Party knüpft an der guten Stimmung an, die Hase und Ranküne mitgebracht haben. Zu guter Letzt möchte ich mich bei allen Beteiligten mit einem herzlichen „Mille Graz-ie“ für diesen wundervollen Abend bedanken! (Verzeihen Sie mir bitte diesen unsäglichen Gag.)





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