Paula: 06.07. MOLOCH, MÜDE, Berlin F‘hain. Nachdem ich schon einen ganzen Tag mit tollen Freundinnen im Brandenburger Garten verbracht habe, da noch mal ein Jahrhundert-Sommergewitter abwarte und das geplante Essen aus Zeitgründen dann sein lasse, geh ich abends erstmal meinem liebsten DJ Smaller einen Geburtstagsbesuch in Neukölln abstatten, bevor es dann wieder fix nach Fhain geht um möglichst noch irgendwie alles von Müde und Moloch mitzubekommen - das perfekte Doppel! Die Jelly Brains sollten an dem Abend noch spielen. Haben aber abgesagt, kannte ich eh nicht. Als ich ankomme, höre ich von draußen unverkennbar, dass Moloch schon spielen. Kurz nach dem zweiten Song muss ich wohl angekommen sein. Glücklicherweise, ist das Set aber doch so lang, dass ich noch jede Menge Zeit zum lautstark mitsingen (und zwischendurch Menschen begrüßen) habe. Und dann zu meiner Erleichterung: Müde spielen erst als zweites (ich hatte befürchtet, die wirklich verpasst zu haben). Mit einem angekündigt 22 minütigem Set (Begründung: Hannes könne nicht so lange singen) für die Temperaturen genau das richtige. Eine nach dem dritten Song gerissene Saite und das Ausweichen auf eine der Moloch-Gitarren bringt eine kurze Atempause und einen (ob des Gitarrensounds) strahlenden Moloch-Gitarristen am Bühnenrand. Tolles Konzert, ich happy, dass ich fast alles gesehen hab und danach auch schnell wieder an die frische Luft komme. Und in der Gegend kann man zur Abwechslung auch mal noch in andere schöne Kneipen stolpern. Freibeuter zum Beispiel, lange nicht gewesen. Tequila ist dann wohl mein Tod.