Surge Of Fury, Soulprison, Wrecked Culture, No Escape, 08.02.2025 in Biberach, Abdera - Bericht von der Redaktion
Surge Of Fury, 08.02.2025 in Biberach
So unverfänglich starten schräge Filme…
Jedenfalls sammel ich Lux kurz vor Acht am Bahnhof ein und wir wackeln ins Abdera.
Die erste Band spielt schon, die Leute stehen bis zur Einlasstheke. Was ist denn hier los? Ausverkauft? Ein kurzer Blick in Richtung Bühne zeigt den wahren Grund.
Es sind „Solokünstler“ im Publikum! Die ca. 100m2 zwischen Bühne und Mischpult sind faktisch leer. Es stehen nur U-förmig am Rand entlang ca. 30 Personen.
Ich geh ja echt schon lange auf Konzerte, mein Erstes mit ungefähr 15 dürfte auf ca. 1992 datieren. Aber das, was jetzt folgt, hab ich so noch nicht gesehen.
Sporadisch löst sich ein Mensch aus der Reihe und turnt, springt, akrobatikt sich rad-schlagend durch den Raum, um nach wenigen Sekunden wieder in der Reihe der Zuschauer zu verschwinden. Sieht so Körper-Tourette aus? (Kritik berechtigt und angekommen. Dieser Begriff war satirisch gemeint, hätte hier aber nicht gewählt werden dürfen. Ich bitte um Entschuldigung) Man weiß es nicht. Zwischendurch gibt es Momente kollektiver sehr eintöniger und gleichförmiger Bewegung. Und was ich persönlich am schlimmsten, dämlichsten, unerträglichsten, merkwürdigsten finde (bitte zutreffendes Adjektiv selber auswählen), sind die immer wieder aufflammenden Crowdkill-Attacken, die ebenfalls völlig unvermittelt aus der Menge heraus losbrechen und ebenso schnell wieder zu Ende sind.
Alles in allem wirkt das auf mich nicht wie ein Konzert sondern maximal wie eine tough-guy Selbstdarstellungs-Show. Mit Elementen aus rhythmischer Sportgymnastik und Bodenturnen, einem drittklassigen Breakdance-Battle unterbrochen von Square-Dance Einlagen und einer Portion Schulhofschlägerei.
Zudem finde ich es ziemlich asozial, dass 30 Leute 100m² Platz beanspruchen, in den sich kein normaler Konzertbesucher reintraut aus Sorge um Brille, Schneidezähne und Kaltgetränk, wohingegen sich die restlichen 50 Besucher auf den 20m² zwischen Mischpult und Bar zurückziehen müssen. Aber hey, immerhin sind die Wege kurz, um ein neues Bier zu holen!
Zwischendrin rätseln Lux und ich, ob das Publikum uns nicht schon längst für Zivibullen oder die Eltern eines der Kids halten, die sich vorne drin auf die Mütze geben, weil wir uns vermutlich komplett auffällig benehmen.
Da legt er direkt los mit dem Bericht, der gute Löd. Dabei wollte ich auch noch mein Vorwort in diesen Bericht reinwindmühlen (erfundenes Wort). Eigentlich will ich nicht damit starten was für ein cooler alter Hardcore- oder Hardcore-Punk-Veteran ich bin aber irgendwie doch, denn da komm ich her: Erste Konzerterlebnisse gab es in Herrenberg, Nagold und Tübingen. Wilde Moshpits mit MDC, der Sänger von SNIFFING GLUE welcher sich mit dem Mikro regelmäßig den Schädel aufschlug, Bierduschen bei ZERO MENTALITY und VITAMIN X, cirle pits und belebtes Menschenchaos im Juha oder im Epplehaus und dann noch die ganzen Festivals, be-part, Hardcore Winterfest usw. usf. Da gab es für mich zum ersten Mal vegane VoKü, linke Organisationen hatten einen Info-Stand, Merch-Tische voller Siebdruckkram und selbstbeklebten Tapes. Viele Powerviolence-, Grindcore- und NYHC-Bands wurden geglotzt und auch häufig mit allen Beteiligten völlig chaotisch abgefeiert und für geil befunden (teilweise mit Konfettikanonen, Luftballons und völlig irren Verkleidungen). Und auch mit BAVARIA BOOTSKIOSK spielten wir eigentlich fast nur mit solchen Bands. Auf meinem Label erschienen damals in Kooperation OVER THE TOP oder die SOVIET NUNS. In meiner Erinnerung liefen Live-Shows meistens rücksichtsvoll ab: Es wurde geschubst und gedrängelt und getanzt und auch mal rabiater getackelt und gedrückt. Fiel mal eine*r um, wurde ihm/ihr aufgeholfen und es gab immer das Gefühl, dass man gemeinsam einem Subkulturereignis beiwohnt und dieses bei Gefallen auch genießen und dazu feiern möchte und das in einer großen Traube aus Menschen die sich von links nach rechts und wieder zurück vor einer kleinen Bühne bewegt von der aus irgendjemand runterschreit. Erst kürzlich hörte ich von dem Begriff Crowdkilling und zwar im Plattenschau-Podcast, in welchem die Sängerin Janika von PRISON OF HOPE zu Gast war und erzählte wie schwer sie sich immer noch mit diesem tough guy-Abgemackere im Hardcore tut. Da habe ich ihr vor dem Radiogerät kopfnickend zugestimmt. Einige Tage später spülte es mir dann auf Instagram ein paar Reels von der BCHC Konzertgruppe Biberach in die Timeline und ich fühlte mich endgültig wie der hinterletzte Boomer der die Welt nicht mehr versteht: Gezieltes und willkürliches Auf-die-Fresse-schlagen inklusive Ausholen, stellenweise völlig unvermittelt von ein paar aufgepumpten oder übermotivierten Selbstdarstellern, die das Ganze dann in den Kommentaren als wahre Bro-Love feierten als wären sie die hinterletzten Höhlenmenschen (Höhlenmänner), kritische Stimmen wurden mit "das war schon immer so auf Hardcoreshows" abgewunken. Eigentlich hatte ich immer mega Bock gehabt mal in Biberach vorbeizuschauen seit ich in die Region gezogen bin, vor allem weil sich der Laden als sehr progressiv, aware und offen darstellt. Junge Leute die eine eigene Konzertgruppe starten und regelmäßig überregionale Bands einladen für einen mehr als fairen Eintrittspreis, da schlägt mein DIY-Herz direkt höher. Und das Bild vor dem Laden bestätigte erstmal meine Vorfreude. Da standen echt viele Besucher*innen, quatschten und tranken Bierchen und die Stimmung war wirklich cool. Boomerkommentar Nr.X: Kaum jemand hing am Smartphone. Echt wahr.
Aber jetzt mal noch zum eigentlichen Grund des Besuchs, den Bands:
Der Opener NO ESCAPE hat ein zumindest interessantes Line Up. Drums. Gitarre. 2x Vocals. Fast schon avantgardistisch?
Nach Betreten vom Abdera komme ich mir direkt ein bisschen beobachtet vor. Entweder weil wir so alte Wichser sind oder weil wir uns nicht an irgendeine für uns unbekannte Etikette hielten. Als wären wir undercover auf einem Rechtsrock-Konzert.
Nach Betreten vom Abdera komme ich mir direkt ein bisschen beobachtet vor. Entweder weil wir so alte Wichser sind oder weil wir uns nicht an irgendeine für uns unbekannte Etikette hielten. Als wären wir undercover auf einem Rechtsrock-Konzert.
Musikalisch überzeugt es mich aber nicht. Zu Monoton und zu eindimensional. Könnte am spartanischen Line Up liegen. Is aber auch egal. Will mir da gar nicht mehr Gedanken machen.
Das war so geil stumpf. Ich musste die ganze Zeit lachen. Der Gitarrist sah so aus als müsse er nach dem Konzert noch dringend auf ein Fortnite-Turnier. Irgendwie nett, wenn auch musikalisch natürlich unerträglich. Außerdem ist die ganze Zeit das Saallicht an. Ist die Abi-Party schon vorbei? Die Schulband schwoft doch noch.
Das war so geil stumpf. Ich musste die ganze Zeit lachen. Der Gitarrist sah so aus als müsse er nach dem Konzert noch dringend auf ein Fortnite-Turnier. Irgendwie nett, wenn auch musikalisch natürlich unerträglich. Außerdem ist die ganze Zeit das Saallicht an. Ist die Abi-Party schon vorbei? Die Schulband schwoft doch noch.
WRECKED CULTURE kommen in einer normalen Besetzung auf die Bühne. An den Vocals eine weiblich gelesene Person, die eine unglaubliche Stimme hat.
Absolut spitze! Mich freut es ja, dass der klassische 90er-Crossover-Sound wieder Einzug hält in die Rockmusik (auch von der ganzen Ästhetik her mit diesen Graffiti-Logos). Also zumindest live bockt das total wie ich finde. Es wird zwischendurch ein Cover angekündigt. Ich hoffe auf "Opelgang", der Löd tendiert eher zu den Beatles. Wir liegen beide leider falsch.
Absolut spitze! Mich freut es ja, dass der klassische 90er-Crossover-Sound wieder Einzug hält in die Rockmusik (auch von der ganzen Ästhetik her mit diesen Graffiti-Logos). Also zumindest live bockt das total wie ich finde. Es wird zwischendurch ein Cover angekündigt. Ich hoffe auf "Opelgang", der Löd tendiert eher zu den Beatles. Wir liegen beide leider falsch.
Von tiefen Growls bis zu hohen kreischenden Shouts ist da alles dabei. Mein lieber Scholli. Der Rest der Band haut mich nicht vom Hocker, aber der Gesang sticht positiv heraus.
Das Rad wird musikalisch nicht neu erfunden. dafür wird auf der komplett freien Tanzfläche hin und wieder ein Rad geschlagen. Wahnsinnig schade wie exklusiv sich das alles anfühlt. Löd und ich stehen hinter dem Mischpult. Daneben oder davor hätte ich furchtbare Angst um mein (sehr teures) Zahnimplantat.
Du hast ein Zahnimplantat? Wie so ein Gangster Rapper? Gefährlich!
Das Rad wird musikalisch nicht neu erfunden. dafür wird auf der komplett freien Tanzfläche hin und wieder ein Rad geschlagen. Wahnsinnig schade wie exklusiv sich das alles anfühlt. Löd und ich stehen hinter dem Mischpult. Daneben oder davor hätte ich furchtbare Angst um mein (sehr teures) Zahnimplantat.
Du hast ein Zahnimplantat? Wie so ein Gangster Rapper? Gefährlich!
Ok ich mach keinen Hehl draus, dass ich mit dieser Veranstaltung so meine Schwierigkeiten habe. Ich korrigiere: dass ich mit dem Publikum vor dem Mischpult meine Schwierigkeiten habe.
Ein Typ verliert während einer wuchtigen Aktion (haut einer Person im Publikum volle Kanne in den Ranzen) seinen Tunnel. Das ist kein Witz. Der Tunnel fliegt aus dem Ohrloch direkt in seinen Nacken und bleibt dort kleben. Als er es bemerkt, läuft er wild durch die Gegend und fragt die Leute am Rand ob sie seinen Tunnel gesehen haben. Während ich das hier schreibe lache ich mir schon wieder den Arsch ab. Ich war auf jeden Fall sehr gut unterhalten, die Bands spielten auch wirklich straffe Sets. So etwas ist sehr zu begrüßen.
Ein Typ verliert während einer wuchtigen Aktion (haut einer Person im Publikum volle Kanne in den Ranzen) seinen Tunnel. Das ist kein Witz. Der Tunnel fliegt aus dem Ohrloch direkt in seinen Nacken und bleibt dort kleben. Als er es bemerkt, läuft er wild durch die Gegend und fragt die Leute am Rand ob sie seinen Tunnel gesehen haben. Während ich das hier schreibe lache ich mir schon wieder den Arsch ab. Ich war auf jeden Fall sehr gut unterhalten, die Bands spielten auch wirklich straffe Sets. So etwas ist sehr zu begrüßen.
SOULPRISON begeistern mich vom ersten Ton. Endlich auch mal Melodien! Zwei Gitarren bieten dafür auch einfach mehr Möglichkeiten.
Ja nun. Stuttgart. Aus Stuttgart kommt nur geiles Zeug und jede*r weiß das. SOULPRISON überzeugen mich auch sofort, das liegt aber vor allem daran dass das musikalisch näher am Thrash-Metal als am Bollo-Hardcore ist. Löd beugt sich zu mir rüber und sagt: "Stell dir das alles mal ohne Ton vor." Vor Lachen läuft mir ein bisschen Bier aus der Nase. Obwohl mir das Dargebotene gefällt fühle ich mich so beim Rumstehen wie der auffälligste Zivibulle der Welt.
Ja nun. Stuttgart. Aus Stuttgart kommt nur geiles Zeug und jede*r weiß das. SOULPRISON überzeugen mich auch sofort, das liegt aber vor allem daran dass das musikalisch näher am Thrash-Metal als am Bollo-Hardcore ist. Löd beugt sich zu mir rüber und sagt: "Stell dir das alles mal ohne Ton vor." Vor Lachen läuft mir ein bisschen Bier aus der Nase. Obwohl mir das Dargebotene gefällt fühle ich mich so beim Rumstehen wie der auffälligste Zivibulle der Welt.
Auch das Songwriting ist besser, strukturierter. Nicht nur eine beliebig wirkende Aneinanderreihung von Parts, was mir bei den vorherigen Bands so vorkam.
Hier hat man das Gefühl die Musiker auf der Bühne möchten gemeinsam ein Lied spielen. Der Sozialpädagoge in mir spricht ein lobendes "Weiter so!" aus.
Hier hat man das Gefühl die Musiker auf der Bühne möchten gemeinsam ein Lied spielen. Der Sozialpädagoge in mir spricht ein lobendes "Weiter so!" aus.
SURGE OF FURY aus Belgien fällt für mein Gefühl wieder deutlich ab. Die Songs wirken beliebig und der Sänger versucht vor jedem Song das Publikum zu animieren „Show me your best move“ oder versucht einen Circle-Pit zu initiieren.
Nimmt sich alles wieder wahnsinnig ernst und möchte noch männlicher und tougher sein als jede Fankurve voller Ultras. Den Stelzböcken im Publikum gefällts, gemeinsam vollführen sie ihre Balztänze. Und hauen wieder wahllos in Richtung der umstehenden Zuschauer*innen. Die Toiletten befinden sich im Abdera sehr nah an der Tanzfläche, das macht jeden meiner Klogänge zu einem Nahtoderlebnis.
Nimmt sich alles wieder wahnsinnig ernst und möchte noch männlicher und tougher sein als jede Fankurve voller Ultras. Den Stelzböcken im Publikum gefällts, gemeinsam vollführen sie ihre Balztänze. Und hauen wieder wahllos in Richtung der umstehenden Zuschauer*innen. Die Toiletten befinden sich im Abdera sehr nah an der Tanzfläche, das macht jeden meiner Klogänge zu einem Nahtoderlebnis.
Einmal kurzzeitig führt es zu einem 4-Mann-Pit - aber mehr ist nicht drin. Es wirkt sehr bemüht und mich langweilt es dann doch recht schnell, vor jedem Song so ne Ansage zu hören. Die Leute haben halt anderes/nix im Sinn, also lass doch gut sein!
Diese dauerhaft schwelende Aggression könnte man doch einfach auch an ein paar Nazis rauslassen.
Diese dauerhaft schwelende Aggression könnte man doch einfach auch an ein paar Nazis rauslassen.
Dass wir heute hier völlig falsch sind, wird abschließend und endgültig dadurch manifestiert, dass nach der Show ein ein Konzertbesucher auf uns zukommt und fragt, ob wir denn Pantera kennen? Keiner in seiner Gruppe war wohl sattelfest mit 90s Groove Metal. Wir zwar auch nicht, aber für uns pre-Rentner war das wenigstens zeitgenössische Musik.
Wir verabschieden uns kopfschüttelnd vom Ort des Geschehens. Ich gondel Lux zum Bahnhof und fahr dann – mit dem Versuch den Abend einzuordnen – immer noch leicht irritiert nach Hause.
Ich hätte direkt Bock gehabt mit dem Typen eine Diskussion über die politische Integrität von Phil Anselmo anzufangen, aber musste auch erstmal richtig klar kommen. Einerseits richtig stark dass so etwas noch möglich ist: Eine wahnsinnig tolle Location mit mit Provinzpunk-Vibe, aktive Menschen jenseits der 30 oder 40 die Bock haben und das hochziehen und auf der anderen Seite solch ein ausladendes Show-Element das nur zur Profilierung von 5, allerhöchstens 7 Menschen dient. Der Rest steht drumrum und versucht keine Faust oder einen Schuh ins Maul zu bekommen und selbiges würde ja nicht mal ausversehen passieren. In der Ballonfabrik in Augsburg hängt ein Schild neben der Bühne auf dem "No Kung Fu Fighting" steht, das täte dem Abdera evtl. auch ganz gut, dann würde ich auch wieder kommen. Musikalisch fühlte ich mich nämlich sehr gut unterhalten.
Wir verabschieden uns kopfschüttelnd vom Ort des Geschehens. Ich gondel Lux zum Bahnhof und fahr dann – mit dem Versuch den Abend einzuordnen – immer noch leicht irritiert nach Hause.
Ich hätte direkt Bock gehabt mit dem Typen eine Diskussion über die politische Integrität von Phil Anselmo anzufangen, aber musste auch erstmal richtig klar kommen. Einerseits richtig stark dass so etwas noch möglich ist: Eine wahnsinnig tolle Location mit mit Provinzpunk-Vibe, aktive Menschen jenseits der 30 oder 40 die Bock haben und das hochziehen und auf der anderen Seite solch ein ausladendes Show-Element das nur zur Profilierung von 5, allerhöchstens 7 Menschen dient. Der Rest steht drumrum und versucht keine Faust oder einen Schuh ins Maul zu bekommen und selbiges würde ja nicht mal ausversehen passieren. In der Ballonfabrik in Augsburg hängt ein Schild neben der Bühne auf dem "No Kung Fu Fighting" steht, das täte dem Abdera evtl. auch ganz gut, dann würde ich auch wieder kommen. Musikalisch fühlte ich mich nämlich sehr gut unterhalten.













Kommentare:
Alte Männer und die Zeit….
Was für Boomer seid ihr denn?
Ihr habt schon verstanden, dass sich Musik, auch HC, und Menschen weiterentwickeln?
Bin auch schon 40, aber was Ihr da von euch gebt….
fRÜhER war ALlEs beSseR…..
„Ich hab mal Vitamin X gesehen, da war das aber anders“
Na und?! Ihr seid halt kein Teil der Szene mehr, sonst würdet ihr nicht so einen Schmutz schreiben. Die junge Hc Szene hat komischerweise viel mehr Flinta* Beteiligung und politischen Anspruch als mittlerweile die „Punk“ Szene. Woran das wohl liegen mag? Vielleicht daran, dass dort keine besoffenen alten Männer rumlaufen, die auf ihre Zahnimplantate aufpassen müssen? Vielleicht weil die Okf Rate hier geringer ist als im Ak47? Bleibt doch einfach bei Toxoplasma und Betontod, ihr seid hier Fehl am Platz. Moshpit und Pogo sind zum Glück zu unterscheiden.
Mainstream Metal Boomer, die sich über die Passion und Arbeit junger stabiler Leute lustig machen. Ziemlich peinlich
Da hat wohl jemand nen vans knu skool im Wrecked Culture pit auf die Futterluke bekommen
Also ich kann mich an eine Szene erinnern in der ich gestürzt bin und jemanden mitgerissen habe, dabei verlor ich meinen Tunnel. Nur leider ist mir das mit dem Schlag in die Magengrube völlig neu...gibt hald auch sowas wie ausrutschen. Da entschuldigt man sich und alles ist cool, so wie es in dieser Situation war. Evtl. Meint ihr ja ne andere Situation, aber ey alles Gut.Laut eurem Blog-Eintrag habt ihrs nicht so mit Konstruktiver - und vorallem Wahrheitsbetreuer Beschreibung der Geschehnisse.
Sich über Menschen mit Tourette lustig zu machen ist auch nicht so geil.
Do us a favor. Geht nicht zu Bands, wo Violent Dancing Kultur ist.
Gehen ja auch nicht zu Unheilig und fangen mit Spinkicks an.
GaLiGrü GFYS
Aber ich stimme dem anderen Kommentar hier auch zu, Pogos und Push Pits sind oft unkontrollierter als Violent Dance Pits, die halt mittlerweile einfach Gang und Gebe sind auf (aggressive) HC Shows. Aber selbst beim Violent Dance gibt es Regeln. Doof wenn man das nicht weiß und sich eher hinten aufhalten muss, verständlich, aber die Situation ist halt so. Und in der Balle ist so gut wie kein HC und Beatdown mehr, ist klar dass es kein „Kung Fu Fighting“ bei Punk- oder anderen Shows geben sollte.
Aber deswegen hier so respektlos über die Leute zu reden nur weil euch deren „Verhalten“ oder Aussehen nicht gepasst haben(Bezug Fortnite), ist richtig schade. Konstruktive Kritik sieht leider anders aus.
Und natürlich haben auch wir Deppen in der Szene die es mal übertreiben müssen, Deppen gibt es aber überall, auch in eurer guten alten Szene. Also deswegen hier so einen Beitrag zu verfassen wie eintönig die Musik sei, wie komisch die Leute waren und früher war alles besser, richtig schade einfach.
War letztens auf einer HC Show mit Altersspanne von 17 und 60+ und die Szene lebt. Freut euch doch einfach dass auch das wohl einen Platz bekommt, auch wenn es nicht euer Platz werden wird.
PS: bin eine leichtgewichtige Frau und Brillenträgerin, und ich spring da auch rein. Für mich ist das mein Ventil. Fangt lieber an die Kollegen zu kritisieren die Bier o.A. mit in einen Pogo nehmen, da wäre mehr mit geholfen wenn man das mal lässt
Ihr seid zwei Typen, die sich die Zeit genommen haben, um auf eine kleine Show zu gehen (lobenswert), um danach grundlos und oberflächlich auf Menschen rumzuhacken, die ihnen nichts getan haben. Ziemlich traurig.
Grade ihr solltet eigentlich wissen, wie wichtig es ist kleine Bands und Veranstalter zu supporten, damit Subgenres nicht aussterben.
Vielleicht reflektiert ihr das einfach mal.
Schade, ich dachte immer, Hardcore wäre da einen Schritt weiter.
Wer hat nach eurer absolut schwachsinnigen Meinung gefragt?
Leuten irgendetwas zusprechen aufgrund des Erscheinungsbildes (Fortnite Turnier)
Ableistische Bemerkungen (Körper-Tourette)
Konzert allgemein Publikum "kritisieren" aufgrund dessen das die Spaß haben und niemand zu schaden kam.
Ganz ehrlich: Ich lass mir lieber mehrfach in die Fresse schlagen auf solchen Shows als irgendwelche stinkenden Punks da zu haben die mit nem Bier in der Hand am Poggen sind und natürlich aufgrund ihres alkoholisierten Zustandes eher jemanden verletzten als jemand auf diesem Konzert in Biberach.
Mein Fazit des Ganzen: Bitte haltet euch doch fern von solchen Shows. Ihr wart, seid und werdet niemals willkommen sein. Die Szene hält sich schon lange genug am Leben und es gibt immer wieder frischen Wind durch Nachwuchs da braucht niemand die unqualifizierte Meinung von alten verbitterten Männern die unzufrieden mit ihrem jämmerlichem Leben sind und ihre eigene Unzufriedenheit auf andere projizieren.
Hinten konnte man problemlos lecker Bierchen trinken.
Tut mal nicht so, als wär das alles so schlimm. Künstliches Aufregen
Und wenns euch nicht gefällt, ist das noch lange kein Grund Leute zu beleidigen. Dass man sowas Erwachsenen erklären muss 😂
Konstruktive Kritik? Fehlanzeige! Stattdessen wird ohne ersichtlichen Grund über Musik hergezogen, als ob die Rezensenten persönliche Rechnungen zu begleichen hätten. Wer hier nach ehrlichen und professionellen Analysen sucht, ist definitiv falsch.
Dazu kommt ein schlechtes Layout und eine unübersichtliche Navigation – es macht einfach keinen Spaß, diese Seite zu benutzen. Ich kann sie wirklich niemandem empfehlen.
Diese Szene hat sich über Jahrzehnte auf natürliche Weise entwickelt, und ob es euch gefällt oder nicht, sie hat ihre eigene Dynamik. Man passt sich der bestehenden Kultur an oder bleibt eben fern. Wer Geschwister hat und sich mal gerauft hat, versteht, woher die Motivation kommt – da muss man sich kein künstliches „Prollgehabe“ ausdenken.
Übrigens, falls es noch nicht klar war: Ich bin „der eine Typ“, der jemanden mit Vollspann getroffen hat. Zwei Dinge dazu:
a) Derjenige war damit cool, hat es weggesteckt und war wahrscheinlich sogar ein bisschen stolz drauf.
b) Mein Tunnel wurde mir später zurückgebracht, und ich habe mich ehrlich bei dem Atzen bedankt.
Zum Vergleich: Auch wir aus der Szene besuchen Slamshows oder ähnliche Events. Wir lesen den Raum, passen uns an und respektieren die Atmosphäre. Sich so aufzuführen, wie ihr es hier tut, wirft einfach ein schlechtes Bild auf euch – und ja, es ist maximal respektlos und diskriminierend.
Ihr sagt, ihr seid erwachsene Menschen? Dann benehmt euch auch so.
Wenn die massive Kritik hier nicht bei euch ankommt, sagt das mehr über euer verzerrtes und engstirniges Weltbild aus als über unsere Szene. Die Art und Weise, wie ihr hier diffamiert, ist absolut haltlos. Da sind 17-jährige Jungs, die sich den Hintern aufreißen, um solche Shows auf die Beine zu stellen, voller Stolz auf das, was sie erschaffen – und ihr habt nichts Besseres zu tun, als deren Arbeit mit eurem Geschmiere schlechtzureden.
Liebe Grüße – und hoffentlich erkennt ihr durch diesen kleinen „Shitstorm“, dass diese Community zusammenhält.
Gezeichnet:
Ein 34-jähriger „alter Bube“, der manchmal gerne tanzt.
„@NoEscapeGitarrenSpieler“
Dementsprechend an die Verwalter dieser Plattform - löscht diesen Kommentar man merkt das dies ein Trollkommentar ist der absolut nach hinten losgehen könnte.
Kein einziges Argument außer "das ist halt so" und sich dann noch als divers betiteln. Leute, euer hardcore ist die größte (weiße) Pimmel-Szene im gesamten Musikbusiness und ihr bekommt es nicht mal 1x kurz mal innezuhalten,das überhaupt wahrzunehmen und zu reflektieren, warum das so ist.
Ihr haut euch gegenseitig auf die Schnauze, beansprucht die Hälfte des Raumes nur für eure Kung-Fu scheiße und kackt andere aber dann an, wenn sie die ableistische Beleidigung "Tourette" verwenden?
Euer Verhalten ist einfach nur toxische Männlichkeitsscheiße, das allein darauf beruht seine körperliche Überlegenheit gegenseitig zur Schau zu stellen und damit per se ableistisch ist.
Aber gegen Argumente kommt ihr ja nicht an, wa.
biste auf ner reinen slamshow, dann kannste da nicht in die leute reintreten. es ist einfach so, dass man manchmal musik mag, aber sich nicht mit de demographie identifiziert. ist ja okay, aber dann passt man sich an.
grundsätzlich ist es so, dass man sich basically in ne andere subkultur eintaucht egal ob punk, hardcore, beatdown, blackmetal what ever.
du kommst nicht in ne dir fremde kultur und versucht sie grundsätzlich umzukrempeln.
die sache ist die, ich bin 1,65 gross und habe absolut kein problem damit und höre die musik seit 17-18 jahren.
es ist halt grundsätzlich different strokes for different folks. ich sage nicht du sollst nicht kommen und dir das anschauen, aber es zu verurteilen, wenn 95% der leute keinen stress mit der schoße haben aber du, dann biste einfach nicht gut aufgehoben dort und jemandem "nein" zu sagen, wenn er negativität säät in einer szene, die ne subkultur einer subkultur ist, ist nichts anderes als ein toleranzparadox.
wer diskutieren will, sollte eine gewisse gesprächsgrundlage haben und dementsprechend auch argumentieren.
die szene ist bunt gemischt, ob du nun nicht richtig hinsiehst oder einfach aus ignoranz drüber hinweg sehen willst ist an der aussage nicht festzustellen. aber der "weisse pimmel" kommentar ist ne beleidigung gegenüber jeder frau und jeden menschenes herkunft, welche teil dieser community und szene sind.
du willst eine diskussion führen? argumente haben? dann fang an von deinen "personal annecdotes" abstand zu nehmen, um dann sinnfreie überleitungen zu einer gerechtfertigten kritik, welche die leute hier üben zu machen.
dass leute sich aus spass raufen als toxic maskulinity abzutun ist ein extremer unreflektierter take, wie auch der rest des kommentars.
grüsse. ein überlegener 1.65, 52kg cis mann.
liebe geht raus an meine boys und gals und den einen dunkelhäutigen in der szene, weil es gibt keine diversität in der szene, scheint nach dir ja nicht erlaubt zu sein, obwohl es faktisch einfach nicht stimmt.
Galigrü, ein schwerst körperlich Behinderter, der hier trotzdem mehr inkludiert wird als auf jedem Punkkonzert.
Herrlich. Danke für die 2003 Vibes 🫶
Oder ne Fahrradtour in Skandinavien?
Gruss 1.47m grosser 210kg schwerer kraftsportler
Ich finde das sehr übel von euch, dass alle über einen Kamm gescheert werden. Das gilt vor allem für die Sängerin von Prison of Hope.
Bitte lasst uns unseren Safespace. Wenn ihr unbedingt euch die Bands anschauen wollt, geht nach hinten.
Ihr wollt irgendwelche Klischees bedient haben, das bekommt ihr aber nicht. Peinlich ist auch die Nummer uns irgendwelche rechten Kampfbegriffe in den Mund zu legen.
Wenn du den Schwierigkeitsgrad nicht abkannst, spiel kein Dark Souls...
Besonders beeindruckend war euer Talent, Beobachtungen mit absoluter Selbstsicherheit zu formulieren, obwohl ihr scheinbar nicht ganz verstanden habt, was vor dir passiert ist. Ist das eine besondere Fähigkeit von euch, Dinge falsch zu interpretieren und trotzdem so zu tun, als hättet ihr den Durchblick? Falls ja: Hut ab!
Es hat schon fast etwas Rührendes, wie zwei alte Säcke versuchen, sich als Experten für eine Szene aufzuspielen, die sie offensichtlich weder verstehen noch wertschätzen.
Jedenfalls danke für den Lacher. Ich hoffe, euer nächster Bericht wird entweder fundierter oder wenigstens so dämlich, dass er als Satire durchgeht.
You are so fucking sexy.
Not.
1. Die Tatsache, dass der ableistische Satz gestrichen und ein Kommentar hinzugefügt wurde, zeigt Reflektiertheit und wahre Fähigkeit konstruktive Kritik anzunehmen und umzusetzen. Die meisten Kommentare hier lassen diese Tugenden vermissen.
2. Bierschinken war schon immer ein Portal bei dessen Veröffentlichungen sehr stark die subjektive Meinung der Autoren im Vordergrund stand. So ziemlich alles was hier veröffentlicht wird, ist der journalistischen Kategorie 'Kommentar' zuzuordnen. Hier geht es nicht um objektive Berichterstattung. Vergleichsweise sollte man auch die Gesinnung des Springer-Verlags kennen, bevor man eine Bild-Zeitung aufschlägt.
3. Die Kritik im Artikel richtet sich überhaupt nicht gegen die engagierten jungen Menschen vor Ort, die Konzerte organisieren. Ich weiß nicht, wie man das aus dem Bericht rauslesen kann. Als Veranstalter hat man leider nicht immer im Griff, was bei einer Show passiert. Man kann nur hoffen, dass sie sich davon nicht entmutigen lassen.
4. "Man passt sich der bestehenden Kultur an oder bleibt eben fern." Nein! Wenn ihr das möchtet, dann müsst ihr eure Veranstaltungen unter Auschluss der Öffentlichkeit abhalten. Aber wenn die Veranstaltungen öffentlich sind, sollte jeder der Eintritt bezahlt, das gleiche Recht haben an der Veranstaltung teilzunehmen. Wenn sich aber 80% des Publikums die hintersten 20% des Saals teilen müssen, aus Angst weiter vorne auf die Fresse zu bekommen, ist das schlichtweg unfair und absolut nicht im Sinne der Gleichheit und des Zusammenhalts, den Hardcore predigt. Ich lege allen, die hier so scharf gegen die Autoren geschossen haben ganz freundschaftlich ans Herz, darüber nachzudenken und zu reflektieren ob es nicht einen faireren Weg gibt, euch bei Konzerten auszuleben.