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The Summer Ends Fest: Michael Cera Palin, Ruined, Beach Church, Riot But Cute, 10.10.2025 in München, Kafe Marat - Bericht von alexanderdavide

The Summer Ends Fest, 10.10.2025 in München

Ich dachte nicht, dass es so schnell ein Pendant zum Rites of Spring Fest geben wird, das ich in erstklassiger Erinnerung habe, aber das CoreChaos agiert offenbar nach dem Prinzip "wer A sagt, muss auch B sagen". Ganz in dem Sinne gehts weiter mit dem Emo 1x1, das uns heute in die Irrungen und Wirrungen des Fake Emo entführt: "You say Rites of, yet we answer: American Football."
Für den Bericht müsst ihr Vorstellungskraft mitbringen, denn im Kafe Marat ist Fotografieren unerwünscht.
In den dunklen Katakomben zaubern mir RIOT BUT CUTE eine letzte, melancholische Sommerwärme auf die blasse Haut. Die 3er-Combo aus Dortmund setzt einen eher gesetzten Ton, singt gerne mehrstimmig und am Bass wird gleich mit zwei Mikrofonen gearbeitet. Schade, dass leisere Stellen und Details untergehen. Generell ist der Klangqualität heute ein Limit gesetzt.
"Hallo, hier ist die Oma von Erich und ich wünsche euch einen schönen Abend mit Bl... Beach Work" ertönt es dann auf der kleinen Nebenbühne vom Band. Immer in den Übergängen und ebenso zum Schluss des Fests offerieren BEACH CHURCH ein außergewöhnliches Musikerlebnis. Zufällig ziehen sie Songs aus einer Plastiktüte, die unter Hinzunahme von Freunden gespielt werden. Auch unabhängig von diesem Event verfolgt die Band einen kollektiven Ansatz mit wechselndem Lineup. Ein vermummter Mensch scheint Teil davon zu sein, performt einen Song und empfiehlt uns darauf rege ein Buch – "Emo Boy" von Steve Emond wenn ich richtig sehe. Nicht nur geladene Gäste können mitwirken, sondern auch dem Publikum steht es frei, die Bühne zu entern. Es ist spaßig, chaotisch und schön.
RUINED brillieren nicht mit den geschicktesten Ansagen, dafür zimmern die 4 aus Zürich ein ansehnliches Alternative Brett aus der Genre-Dreifaltigkeit Emo, Hardcore und Punk zusammen. Ich bin glücklich und vergesse für kurze Zeit meine Müdigkeit. Auf eine Zugabe verzichten sie leider, weil sie keine Poser seien.
Schließlich der Auftritt von MICHAEL CERA PALIN: Beim klassisch besetzten Trio aus Atlanta liegt der Fokus auf Punk mit dem Herzen in der Hand, zugänglich doch nicht hochglanzpoliert. Elliot an Gitarre und Hauptstimme ist mit einem authentischen Enthusiasmus am Werk, der auf den ganzen Raum abfärbt. Der Spielfreude fällt gegen Ende selbst eine Gitarrensaite zum Opfer.
Ursprünglich standen noch Pennwood Rd. auf dem Lineup, auf die ich gespannt war, aber sie mussten kurzfristig absagen. So geht der Abend mit einem letzten Set Beach Church zu Ende. Der Sommer ist nun ganz offiziell zu Ende und sein abschließendes Fest war zurecht ausverkauft bzw. ausgespendet. So viel Liebe steckt da drin! Noch ein Feuerzeug merchen und dann gehts zum Bus.


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Weitere Infos zu den Bands: Riot But Cute, The Summer Ends Fest, Michael Cera Palin, Ruined, Beach Church
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