Life Of Agony, Ugly Kid Joe, XSKULL8, 11.11.2025 in Berlin, Columbia Theater - Bericht von schengül
Life Of Agony, Ugly Kid Joe, XSKULL8, 11.11.2025 in Berlin
Die Openerband XSKULL8 haben nicht nur einen seltsamen Namen, sondern machen auch noch eher generischen Crossovermetal mit übertrieben maskulinem Sängergehabe.
Ich schenke dem Auftritt daher nicht viel Beachtung, habe aber immerhin in Erinnerung, dass es ein Papa-Roach-"Last Resort"-Cover gab.
UGLY KID JOE starten direkt mit zwei Hits (Neighbour, Panhandlin Prince) und liefern (böse Zungen würden behaupten "spulen") von Minute 1 an eine professionell-abgebrühte Show mit überdurchschnittlich viel Klatschanimation ab. Es wurde auch kurz zum Hüpfen motiviert, aber 1. ist Dienstag und 2. ist das Publikum mindestens 45+. Die vielen filmenden Handykameras nerven hart (bei "Cats in the Cradle" besonders schlimm) und ich bin wieder mal froh, dass mir das bei anderen Konzerten meistens erspart bleibt.
Nach einem Cover von "Ace of Spades" wird noch "Everything about you" gebracht und dann ist es leider auch schon vorbei. Auch wenn sich das jetzt hier eher mäkelig gelesen hat, bin ich kurz vor beseelt sein, UKJ mal live gesehen zu haben.
Nach einem Cover von "Ace of Spades" wird noch "Everything about you" gebracht und dann ist es leider auch schon vorbei. Auch wenn sich das jetzt hier eher mäkelig gelesen hat, bin ich kurz vor beseelt sein, UKJ mal live gesehen zu haben.
LIFE OF AGONY kenne ich vor allem durch die Crossing All Over III-Compilation und einen engen Freund, der früher LOA in seinem VW Golf TDI (mit Chiptuning) laut und mit Verve mitgesungen hat.
"Let's Pretend", das sich auch auf meiner persönlichen Melancholie-Playlist wiederfindet, spielen LOA ziemlich früh am Anfang und mir damit ein freudiges Lächeln auf die Lippen.
"Let's Pretend", das sich auch auf meiner persönlichen Melancholie-Playlist wiederfindet, spielen LOA ziemlich früh am Anfang und mir damit ein freudiges Lächeln auf die Lippen.
Ich habe den Laden irgendwie geräumiger in Erinnerung und ziehe mich aufgrund Enge, viel Durchgangsverkehr und Handyoverload zurück. Von hinten ist der Blick auch ganz gut und so lausche ich nostalgisch zu "Through and Through" von der bereits erwähnten vertrauten Crossing All Over und anderen Liedern, die mir dann doch vertraut sind. Anscheinend habe ich damals mehr akustisch-kognitiv mitgeschnitten als gedacht.
Sänger Keith Caputo stichelt ab und zu mal gegen die Typen, die im Pit zu raumeinnehmend sind oder volle Bierbecher durch die Gegend pfeffern. Sympathisch!
Gefühlt ist das Konzert (zu) schnell vorbei. Aber irgendwie ist mir die professionell abgedrehte Show dann auch genug.
Sänger Keith Caputo stichelt ab und zu mal gegen die Typen, die im Pit zu raumeinnehmend sind oder volle Bierbecher durch die Gegend pfeffern. Sympathisch!
Gefühlt ist das Konzert (zu) schnell vorbei. Aber irgendwie ist mir die professionell abgedrehte Show dann auch genug.



