Das hat zwischendurch schon sehr performative Züge, wenn Drummer Sybe Versluys im Solo versinkt, Sängerin Helena Cazaerck sich Wasser über den Kopf gießt, Gitarristin Loeke Vanhoutteghem und Bassistin Amanda Barbosa miteinander tanzen und sich alle vier um den Drumraiser versammeln, wie um eine Feuerstelle, in dem der in den Songs thematisierte Weltwahn brennt. Trotzdem wirkt es nicht inszeniert, sondern organisch aus den Songs heraus kommend und nahbar. Die freuen sich einfach sehr, ihre Musik live zu spielen und ich freue mich sehr, sie live zu sehen.