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Dagger Threat, Slow Burn, Peace Of Mind, 13.02.2026 in Berlin, Cassiopeia - Bericht von matsch

Dagger Threat, 13.02.2026 in Berlin

An einem Freitag, den 13ten reite ich auf einem geschenkten Gaul richtung RAW-Gelände. Ein Freund wollte einen Freund mit dem Ticket überraschen, der war aber zu überrascht und konnte nicht, sodass ich nett gefragt und eingeladen wurde. Eigentlich ist das Line-Up ein bisschen zu heavy für meinen Geschmack, aber im Cassiopeia finde ich es immer nett und einem geschenkten Gaul... So spazieren wir zwei Stunden vor Beginn noch zwecks sozialen Austausches durch den kalten Regen und essen sehr leckere Falafel nahe der Samariterstraße. Auf einmal ist der Beginn auf 19:40 Uhr vorgezogen, was wir an der Garderobe bemerken, da aus dem Untergeschoss des Cassiopeia schon die Riffs nach oben dröhnen. Na sowas, ich könnte schwören, dass gestern noch 20 Uhr auf der Ankündigung stand.
Was von der Garderobe schon zu hören war, entpuppt sich als SLOWBURN. Metallischer Hardcore aus Erfurt.
Guter Wumms und hartes Riffing, Doublebassmassagen und viele Möglichkeiten die Arme im Kreis zu schwingen. Nach meiner Erfahrung bei Bane positioniere ich mich seitlich mit drei Armlängen Entfernung zum slamdancebedingten Loch vor der Bühne.
Für ein Feature springt der DAGGER THREAT Sänger schon mal mit auf die Bühne. Man scheint sich zu kennen und zu mögen. Hier springt das Sicherheitsventil aus dem Dampfdrucktopf, der Druck von der Bühne ist immens.
Von PEACE OF MIND gibt es dann etwas mehr Geschrei in kanadischen Icehockeymannschaftstrikots (nicht faktengecheckt).
Hier sogar noch mehr Beatdownparts und viel Hin- und Hergerenne vor der Bühne. Mir gefallen hudelige Pogohaufen besser, aber kräftig mit dem Kopf nicken ist drin.
Da kennen Anwesende schon die Texte. Beim erneuten Hören zu Hause kommt mir End It aus Baltimore in den Sinn. 
DAGGER THREAT spielen ihre erste Headlinershow in Berlin oder im Cassiopeia oder allgemein, bekunden auf jeden Fall regelmäßig ihre Begeisterung für den vollen Raum und die Möglichkeit, heute hier in der Form zu spielen. Musik und Performance sind noch ne Spur heftiger. Mehr Metal, mehr Core wühlt sich gründlich durchs Publikum. Lichtshow und Bühnenelemente weisen DAGGER THREAT als Hauptact aus oder zumindest als Band, die das als Teil ihrer Performance begreifen.
Die Gitarren und Bassverzerrung ist mir zu Industrial und die Maschinenpistolensnareverstärkung vom Band in nahezu jedem Breakdownpart finde ich dann auch etwas anstrengend - vor allem gibt es an diesem Abend einfach echt viele Breakdownparts. Aber von der Energie und Stimmung ist das gut. Menschen lächeln, moshen, twosteppen und windmühlen. Ich kann vor allem die neueren Songs etwas abgewinnen, die kicken gut, wenn mal kein Breakdownpart ist.
Generell macht die Freude der Bands auf der Bühne und der Menschen vor der Bühne Laune und außerdem im Cassiopeia finde ich es immer nett und einem geschenkten Gaul...

So hat mir das Freude bereitet, mal bei dieser metalcorigen, Sportklamotten tragenden, leicht prolligen HC-Variante dabei zu sein, weil energiegeladen sind sie alle drei Bands gewesen und s.o.


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