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Gold Cup, The Maizze, 26.02.2026 in Dortmund, Subrosa - Bericht von Fö

Gold Cup, 26.02.2026 in Dortmund

Der Donnerstag mit Harbour Sounds, Teil 5/5. Über die Abende 3 und 4 hatte ich gar nix geschrieben, sorry, hatte keinen Bock. Deswegen hatte ich noch gar nicht die Chance, über die wohl wichtigste Neuigkeit des jungen Jahres (zumindest für mich war's neu) zu berichten: dieser nervige Platten-Auflege-Tisch der immer quer vor der Subrosa-Bühne stand, ist endlich weg! Oder zumindest an den Rand gerückt. Den Wunsch, dies möge endlich geschehen, trage ich seit Jahrzehnten mit mir rum, endlich wurde mein Flehen erhört! Damit macht das Subrosa den entscheidenden Schritt zu einer ernstzunehmenden Konzert-Venue. Ich kann mein Glück gar nicht in Worte fassen! Veränderung ist einfach was Schönes.
Nunja, wie auch immer. Harbour-Sounds Teil 5. Es gab ein Ticket für alle 5 Shows, ich habe dementsprechend fleißig alle besucht und hätte dies vermutlich nicht getan, wenn ich für jede Show einzeln hätte zahlen müssen. Würde mal sagen, die Taktik ist aufgegangen! Heute wäre ich zum Beispiel nicht hingegangen, glaube ich. Wobei, vielleicht doch. Alleine, sich zu vergewissern, dass der Tisch nicht mehr mitten im Weg steht, wäre doch den Eintrittspreis wert gewesen.
Geht los mit THE MAIZZE. Letztes Jahr beim Sonic Waves gesehen, fand ich da als Opener ganz cool, heute hingegen: Eher langweilig. Meistens ist es ja eher so, dass ich bei Open-Air-Auftritte denke "in nem Club würde das viel besser funktionieren", aber heute scheint es andersrum zu sein.
Zu hören gibt es irgendwas mit Rock, viel Genuschel im Gesang und viel wabernder Psychedelic-Kram beim Rest, also mir einfach zu viel, da hab ich irgendwann weggeschaltet. Wie schön es doch jetzt wäre, wenn ein Tisch diese Band von mir trennen würde.
Ich hab Sorge, dass GOLD CUP ähnlich lahm werden, aber Pustekuchen! Die Band aus Manchester ist erstaunlich geradlinig, die Songs ballern schön nach vorne, enthalten auch eine mitreißende Spur Aggression, genau auf dem richtigen Level. Stark!
Weckt jedenfalls Lebensgeister und ist sogar hier und da tanzbar. Vielleicht auch wegen dem Keyboard, das dann und wann kleine Melodien streut, ohne dabei den Sound zu bestimmen.
Der Bassist spricht ein wenig deutsch und kümmert sich darum, in den Ansagen immer mal ein paar Worte für das heimische Publikum zu droppen. Insgesamt geht es durchaus heiter zu auf der Bühne. Glaube das ist die erste Kontinentaleuropa-Tour für die Band oder?
Macht also Laune! Auftritt ist mir offen gestanden trotzdem etwas zu lang, manchmal ist halt einfach schnell alles gesagt. Aber wird natürlich trotzdem alles, inklusive Zugabe, gefeiert.
Ich hab grad nochmal nachgeschaut: Manchester hat 570.000 Einwohner*innen, also etwas weniger als Dortmund und im direkten Vergleich ist Dortmund ein schimmlig-ödes Loch. Die haben da wirklich ne große Szene, coole Läden, viele Bands. Da ist hier wirklich noch viel Luft nach oben! Aber vielleicht gibt der weggeräumte Subrosa-DJ-Tisch der hiesigen Szene ja den nötigen Impuls, über sich hinaus zu wachsen.


Berichte auf anderen Webseiten:

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AP

27.02.2026 17:28
Das mit dem Tisch ist mir auch positiv aufgefallen, schön dass du es genauso feierst. Gruselig fande ich immer wenn während Konzerten dort Personen ihren Abendessenstisch gedeckt haben, um Linsencurry oder Labskaus oderwasauchimmer zu verspeisen.
Und schade dass du nichts zu den Los Carlos Marx Brothers, der Vorband am 19.2. geschrieben hast. Für mich das Highlight der Serie. Danke für die anderen Berichte!

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