In Schwerer See, Modern Hell, 27.03.2026 in Ulm, Studentencafé - Bericht von alexanderdavide
In Schwerer See, Modern Hell, 27.03.2026 in Ulm
Von MODERN HELL bislang noch keinen Wind bekommen, gibt es wohl seit einem Jahr. Der Name erinnert an eine HC-Truppe aus Marshalltown, doch ist eine gute Kelle Emo Punk in den Kochtopf geflogen und so manche Pop-Punk-Noten schlagen ebenfalls durch. Trotzdem besticht das Ganze durch eine angenehme Härte. Die verzerrten Vocals sind mega, nicht zuletzt dank Mensch am Bass, der auch Patrick Flynn sein könnte. Starkes Ding, kann man sich reinlegen in den Sound.
In der Pause beschallt uns Rampenbüros Mein Sack tut weh vom Band als wäre es die Liveübertragung aus dem Hemperium. Beste musikalische Begleitung für das Konzert hier.
Dann reißen IN SCHWERER SEE die Bude ein paar Stufen brutaler ab. Der melodische Hardcore geht Hand in Hand mit deftigem Screamo und bietet ein Wechselspiel zwischen emotionaler Katharsis und Geballer. Wie schon Modern Hell, nutzen die fünf den vorhandenen Raum und Stefan lässt es sich nicht nehmen, dem Publikum weiter hinten Besuche abzustatten. Eine Ansage gibt es u.a. über die Szene als Rückzugsort, der gerade umso wichtiger ist. Noch dieses Jahr planen ISS mit einem neuen Release. Dann macht mal dalli! Ich warte.
Wenn eins klar ist, dann dass morgen jemand Kopfweh hat. "Alkohooool ist das Schiff, mit dem du untergehst." Aber ich stimme dem Genossen insofern zu, dass es ein Abend zum Feiern war, der viel mehr Gäste verdient gehabt hätte.






