Heavy Lungs, 14.04.2026 in Schorndorf, Manufaktur - Bericht von fehlnavigiert
Heavy Lungs, 14.04.2026 in Schorndorf
Es ist schon erstaunlich - familienbedingt habe ich schon unendlich viel Zeit in Schorndorf verbracht, es aber bis neulich bei den Sprints nie in den Club Manufaktur geschafft. Obwohl die ein immer sehr feines Programm fahren. Heute also direkt wieder, zu Gast bei den HEAVY LUNGS aus Bristol, UK. Ich bin natürlich spät dran, wackle so herein und bin recht baff. Gähnende Leere & dann haben wir ja noch das Rockmodus-Rumsteh-Publikum. Ob das wohl ein guter Abend wird?
Vorband gibt es keine und mit etwas Verspätung stürzen HEAVY LUNGS auf die Bühne. Inzwischen ist auch etwas Publikum gekommen, schätze an die 150 Leute oder so. Die stehen aber alle ganz vornehm weit entfernt der Bühne und schon vor den ersten Takten ist klar, dass sich hier heute wieder niemand so recht bewegen wird. Sänger Danny Nedelko kennt so mancher vermutlich vom gleichnamigen Song der IDLES - die sind nämlich befreundet und auch HEAVY LUNGS spielen einen leckeren Post-Hardcore. Sie starten ihr Set mit dem Banger „Cushion the Blow“ und nach ein paar Songs besteht der Pit dann aus zwei Personen. Immerhin haben wir super viel Platz und können uns ganz heftig austoben. Ansonsten kommen die Schorndörfler*innen nicht näher, auch wenn Danny durchs Publikum fegt, Unfug treibt und keinerlei Kontakt scheut.
Vor der Bühne machen zwei Leute Alarm und auf der Bühne sind es vier. Die müssen doch alle auf Speed sein - was ein geiler Wahnsinn! Danny besticht so nebenbei auch mit besonders koketten Moves, ich verleihe volle Punktzahl! Nach etwas mehr als einer Stunde und 14 Über-Hits ist leider Schluss, Vorband gab es keine und im VVK hat das Ticket 13€ gekostet. Bierpreis: 5€. Schade, dass so wenig Action vor der Bühne stattfand, aber von den Süddeutschen erwarte ich nix anderes und so verquatsche ich mich völlig durchgeschwitzt noch ein wenig, um dann die Heimreise anzutreten. In der Manufaktur übrigens ein fantastischer Sound, echt schade drum - denn zukünftig fahre ich dann doch lieber etwas weiter weg und habe ein Publikum um mich herum, das die Bands auch verdienen.









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