Farewell Youth Fest Tag 3: Turbostaat, Basement, Fiddlehead, Tiny Voices, junejunejuly, Scott Evil, 21.06.2026 in Dresden, Neustadt - Bericht von alexanderdavide
Farewell Youth Fest Tag 3, 21.06.2026 in Dresden
In Kathy's Garage beginnt Festivaltag Nummer 3 mit SCOTT EVIL Den träumerischen Emo hätte ich schon letztes Jahr in seiner Heimatstadt Köln auf dem leider kurzfristig abgesagten TDAG sehen sollen. Ob der Hitze wird mancher Flüssigkeitsfehler begangen und so mancher flache Witz gerissen. Trotzdem ein solides Set mit ganz viel Tremolohebelei.
Emo-Bands haben bekanntlich ein Fabel für Monate – nicht anders ist es bei JUNEJUNEJULY. Aus Herford haben die expressiven Klänge in Zilles Anker gefunden, wo sie sich gleichermaßen resigniert wie brachial zeigen.
Die FYF-Orga hat keinen Hehl daraus gemacht, wie sehr sie hinter TINY VOICES steht. Ich kann das ohne Probleme nachvollziehen, freue mich über das Wiedersehen und den großen Anklang, den die Band aus Angers heuer findet.
Es ist bewölkt im Garten der Chemiefabrik und zum ersten Mal dieses Wochenende finde ich es richtig angenehm. Es gebe keine besseren Bedingungen für mein musikalisches Highlight namens FIDDLEHEAD. Gute Zeiten! Das DE-Longsleeve hat Geschichtslehrer Pat gemäß eigener Erzählungen von einer Person seiner Klasse geschenkt bekommen, um es auf der Bühne zu tragen.
Finde ich wundervoll, derartige Bands in solch einem entspannten Rahmen sehen zu dürfen. BASEMENT klingen von der ersten Note an fantastisch. Später soll ich mich noch mit einem Bandmitglied von Stay In Nothing unterhalten, das nur das Beste über jenen Tonmenschen berichtet, der wohl ebenso mit Drug Church und co. auf Tour war. Covet kommt früh im Set, was mir gefällt, denn die Band kann viel mehr.
Zum Abschluss beobachte ich das Geschehen bei Turbostaat aus den hinteren Reihen und finde das Dasein doch manchmal ganz in Ordnung.
Am darauffolgenden Montag geht die Rückfahrt wieder in die Binsen und mit 2,5 Stunden Verspätung steige ich Einfaltspinsel in Ulm auch noch in den Direktzug nach Beatdown Biberach. Gut, dass sich die Irrfahrten gelohnt haben.














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