Alice Cooper, 09.07.2026 in Gelsenkirchen, Amphitheater - Bericht von Pineapple Paul
Alice Cooper, 09.07.2026 in Gelsenkirchen
Angekommen am Amphitheater frage ich, wer denn heute spielt. "Alice Cooper". Boah geil. Darauf hab ich richtig Bock. Meine Mama dachte der ist schon tot. Tatsächlich ist auch kein allzu ausladendes Bühnenbild auszuladen, sodass die Arbeit recht zügig von der Hand geht. Gegen 14:00 Uhr ist das Werk vollbracht und ich fahre nach Hause um nochmal eine Runde zu schlafen. Die Vorband verpasse ich deshalb.
Dann geht's los. Ich habe natürlich Proviant dabei. Einer Konzertbesucherin biete ich auch ein Weinblatt an und sie verlautbart ein inbrünstiges "boah geil ja".
Es ist gut besucht und das Wetter spielt auch mit. Als Alice Cooper und Band vor der Show zur Bühne laufen bin ich erstaunt, wie flott er mit 78 Jahren auf den Beinen ist. Auch auf der Bühne macht er eine wirklich gute Figur. Die Schminke trägt sicher ihren Teil dazu bei. Von Altersschwäche noch keine Spur.
Die Show ist abwechslungsreich und bietet neben einer mutmaßlich vorhandenen Story auch einiges zum gucken. Die Story zieht jedoch an mir vorbei, da ich im backstage einen Flipper entdecke, an dem ich eine halbe Stunde hängen bleibe.
Die Frau mit der er grade tanzt, ist gar keine Frau sondern eine geschminkte Puppe. Sogar aus der Nähe sieht die täuschend echt aus, sodass ich einen kurzen Schock bekam, als ich sie beim Aufbau leblos hinter der Bühne liegen sah. Das war wirklich gruselig.
Es gibt heute Abend 3 Gitarren, also stehen insgesamt 5 Leute auf der Bühne. Dazu kommt noch ein Drummer, der sitzt aber. Außerdem glänzt Alice Cooper seine Frau mit Tanzeinlagen. Das gehörte auch irgendwie zur Handlung aber so ganz begriffen habe ich es dann nicht. Das Rock'n'Roll-Gepose ist schon ziemlich geil anzugucken. Nur bei der Gitarristin sieht es manchmal ein bisschen gezwungen aus.












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