TOEN Festival Tag 1: Nasty Rumours, Alvilda, Dagger Threat, Park+Riot, Dogbite, 28.08.2026 in Bischofswerda, Eastclub - Bericht von verSemmelt
TOEN Festival, 28.08.2026 in Bischofswerda
Ein Person wird schon mal in den Zug nach Radebeul gesetzt (piss Peter). Start hier ist Punkt 17:30 Uhr im Club und es mörtelt schon PARK+RIOT rum, welche hier auch schon von unterschiedlichsten Leuten gepriesen wurden. Selbst finde ich paar Songs herausstechender, aber fragt mich nicht welche das sind. Die Ansagen hab ich so schon paar Male ähnlich vernommen, aber gerade auf solche Festivals sind diese enorm passend. Durchaus ergreifend.
Zum Abschluss wird´s wie immer etwas wilder. Einziges Manko scheint, dass der East nicht so viel Klettermöglichkeiten hergibt.
Draußen starten direkt im Anschluss NASTY RUMOURS. Auch schon wieder 3 Jahre nicht gesehen - aber wiedererkannt. Trotz heftiger Rückenschmerzen an der Gitarre wird durchgezockt. Der darf sich aber dafür einige Spitzen schweizerischen Humors anhören. Scheint aber ähnlich dem Humor der Lausitz zu entsprechen. 40 Minuten beste Laune wird geliefert, dazu der übliche Wackelhalbkreis.
Drinnen wird DOGBITE sehr gut angenommen und da ist gut Party. Das ist aber überhaupt nicht meine Musik. Ich darf dazulernen: Ich hatte den speziellen Tanz mal als Hühnergescharre verballhornt. Es nennt sich aber 2-Step. Man lernt nie aus. Am Gesang wird ab und zu entsprechend animiert. Zur Musik kann ich nix sagen. Subjektiv würde ich unspektakulärer Hardcore mit Rapelementen sagen.
Draußen dafür dann der Hauptgrund meines Erscheinens. ALVILDA aus Paris, die echt 14 (oder 16) Stunden heute noch im Van gesessen haben um hier in der sächsischen Provinz aufzuschlagen. Wahnsinn. Am Schlagwerk trommelt augenscheinlich jemand anderes, ansonsten gibt´s das übliche Potpuorri an catchy Sommerhits (bei einsetzenden leichten Regen).
Sukzessive wird die Tanzfläche voller und drinne wäre bestimmt noch geiler gewesen, aber da hätten die Tanzmoves der Hardcorebands bestimmt die arme Wiese zerstört. Es wird alles gespielt, was man spielen kann, inklusive eines neuen Songs, und zum Ende nochmal eins doppelt, wo es vorhin etwas Probleme mit dem Gitarrenkabel gab. Immer wieder schön.
Drinne spielt, ehe wir weitermachen, DAGGER THREAT. Wieder Party pur. Wieder nix für mich. Testo-Bollo-Bums würde ich sagen, was ich der kurzen Zeit gesehen habe. So lustige Quatschbands wie Cro-Mags oder Nasty lassen grüßen. Auf ANDA MORTS warten, wo ich sogar paar Sachen in der Playlist habe, hatte ich jetzt auch nicht so das Gefühl viel zu verpassen. Fazit: Superschickes kleines und blutjunges Festival für multiple Musikgeschmäcker. Klare Empfehlung! Auf zum Paranoya...













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