Nicht eingeloggt - Login [Registrieren]
Login X

Passwort vergessen?
Pontos, OK Coach, Self-Inflicted, Teppich, 17.10.2026 in Dortmund, Heimathafen - Bericht von der Redaktion

Pontos, 17.10.2026 in Dortmund

Fö: Heute sind wieder einige Optionen, ich entscheide mich für die bequemste (also, abgesehen vom Auf-der-Couch-liegen): Ab zum Pferdestall. Die Konzertgruppe Hattivatit Shows hat sich ja dieses Jahr bisher nicht so wirklich gezeigt, lädt jetzt aber wieder ein.
Fö: Kurzfristig abgesagt haben Summer Gloom, als Ersatz gibt es gleich zwei Bands: Self-Inflicted und Teppich. Die müssen sich dann wohl, nicht nur einen Schlagzeuger, sondern auch einen Slot teilen! Geht los mit SELF-INFLICTED.
Fö: Zu hören gibt es Hardcore. Gut für alle, die damit gehadert haben, doch zur zeitgleich stattfindenden Hartkern-Show in der Q zu gehen. Self-Inflicted sah ich zuletzt in genau dieser Q bei ihrem ersten Auftritt, heute, 4 Monate später, kommt mir das schon deutlich versierter vor. Nicht ganz meine Musik, aber kurzweiliger Auftritt.
Büchse: Kann mich anschließen. Ich war auch bei dem letzten Gig der Band und kann sagen dass man da schon eine Entwicklung sieht. Glaube kein neues Songmaterial aber die Jungs sind nun etwas sicherer bei der Sache. Musikalisch wird hier nichts neues erfunden aber für kurzzeitig einspringen geht das schon gut nach vorne.
Fö: Dann TEPPICH! Erst letzte Woche selbst bei unserem Bierschinken eats FZW auf der Bühne gestanden, also weiß ich auch da was mich erwartet. Es gibt so LoFi-Punk mit deutschen Texten, der auch mal an Früh-Achtziger NDW-Punk oder Früh-Neunziger Hamburger Schule erinnert.
Fö: Das Fehlfarben-Cover "Ein Jahr (es geht voran)" gibt es auch wieder zu hören, dafür sparen sie sich den Quatsch mit der Zugabe. Auch cool! Sie scheinen sowas wie Fans zu haben, vor der Bühne wird sogar mitgesungen. Cool!
Büchse: Der Drummer bleibt einfach sitzen, spielt in beiden Bands. Musikalisch ganz anders. Passt leider auch nicht ganz in den Emo-Abend, ist aber ein angenehmer kurzfristiger Ersatz. Sehr viel Chorus auf der Gitarre, dafür kaum Verzerrung und heavy riffs. Etwas emotionaler und melancholischer als die Vorgruppe. Liefert eine gute Grundlage für die "Headliner"
Fö: Dann OK COACH, die heute Releaseparty ihres ersten Tapes feiern. Entsprechend staut es sich auch etwas vor der Bühne und meine Fotos von hier hinten sind, nunja, zu vernachlässigen. Zu hören gibt es Emo mit angekrächzten Vocals, die Feelings sitzen tief! Persönliche Themen, weniger in sich gekehrt sondern auch mal frei in die Welt geschrien. Persönlich geht mir ein wenig dieses Gitarrengetwinkel auf den Keks, aber ich bin halt Banause.
Fö: Vom Sound her ein ordentlicher Sprung zu den vorherigen Bands. Viel dichter und packender! Für die vollendete Tontreue zum Demotape sorgt der Umstand, dass die Livemischung heute von derfeedbacker durchgeführt wird, der auch das Tape gemischt hat.
Büchse: Das mit dem Sound hat man auch schon bei den Bands davor bemerkt. Der war nämlich wohl für Emo perfektioniert und alles wirkte etwas dumpf. Bei OK Coach zahlt es sich dann aus. Sehr angenehmes Hörerlebnis.
Büchse: Ich bin am Anfang stark beeindruckt vom musikalischen Talent der Truppe. Ebenfalls quasi gar keine Power Chords und Verzerrer. Dafür direkt zu Beginn vergleichsweise komplexes Tapping und rhythmische Spielereien. Wirklich stark. Ich würde dennoch empfehlen, mal etwas Abwechslung einzubauen. Wobei das ja auch eine Design-Entscheidung sein kann alles genauso zu machen. Der Stil ist also markant.
Büchse: Man hat sich unschwer zu erkennen dem Midwest Emo verschrieben. Das ist eine gute Sache und reicht zurück in die 90er, bevor der Emo vom Mainstream gekapert wurde und auch einige vorher gute Bands das Geld schnupperten. Diese Truppe hier wirkt sympathisch und ehrlich. Cool dass man hier vier Freunde findet, die alle Bock auf diesen Stil haben und ihn auch sehr gut umsetzen. Vocals schön schief und krächzend wie es sein soll. Highlight des Abends.
Fö: Dann PONTOS! Kannte ich bisher gar nicht, bin aber direkt sehr baff. Eine Person auf der Bühne, nur Gitarre, aber mit diversen Effekten auf Gesang und Instrument, dazu musikalische Begleitung vom Laptop, die stimmungsvoll kalt daher kommt. Viel Gefrickel an der Gitarre, viel Screamo im Gesang, während der Laptop eher wavige Töne hinzu gibt. Spannend.
Fö: Erinnert mich total an Zinnschauer, das waren auch so irre vielseitige Songs bei dem jeder Ton so klingt als wäre darüber zuvor eine Masterarbeit verfasst worden. Find ich beeindruckend. Highlight des Abends!
Büchse: Finde ich etwas schwächer als die Band vorher. Aber das liegt für mich daran, dass ich generell Bands besser finde als Drum Computer. Das soll aber die Leistung von Pontos nicht schmälern. Er hat echt was auf dem Kasten und setzt es ausgezeichnet um. Das Set wirkt auf mich etwas kurz, sodass es irgendwie vorbei ist bevor ich mich vollends drauf einlassen konnte. Oder mein Gehirn war voll.


Berichte auf anderen Webseiten:

Kommentare:

bisher keine Einträge

Post Punk, Surfpunk
aus Dortmund
Hardcore, Metallic Hardcore
aus Dortmund
Midwest Emo
aus NRW
Emo, Wave Punk
aus Köln
Location:
Speicherstraße 15
44147 Dortmund

Zu den meisten Berichten werden nur ausgewählte Fotos verwendet.
Falls du mehr oder größere Bilder haben willst, wende dich an den Autor (Fö/Büchse) oder nutze das Kontaktformular.
Dort kannst du dich auch melden, falls du mit der Veröffentlichung von Fotos, auf denen du zu sehen bist, nicht einverstanden sein solltest oder dich gar die Kommentare persönlich verletzen...
part of bierschinken.net
Impressum | Datenschutz