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Es tut gut, zu wissen, dass es auch anders geht – anders als nach den ganzen Business-Spielchen oder Szene-Leitfäden –unabhängig von Image, Trends und Prognosen das eigene Ding zu machen!
Kafkas haben sich niemals für den einfachen, bequemen Weg entschieden – auf die Frage, ob man nicht ein paar Platten mehr verkaufen und dafür inhaltlich ein bisschen zarter vorgehen wolle, lautet die freundliche, aber entschiedene Antwort der Band immer: Nein! So ist es nicht verwunderlich, dass sich die Gottheiten von Propagandhi höchstpersönlich bereits zum 3.mal die Kafkas als Tour-Support wünschten!
Berechtigterweise hat sich die Band mit ihrem ausgeprägten Charisma szeneübergreifend zu einer wichtigen Konstante und einem treuen Wegbegleiter entwickelt. Für viele sind die neuen Songs etwas überraschend – und so manch einer hätte sie den Herrschaften wohl gar nicht zugetraut - einerseits so eingängig, melodisch und dabei so abwechslungsreich wie nie zuvor - anderseits bissig und individuell und trotzdem immer „Kafkas“. Sehr selbstbewusst und experimentierfreudig definiert man hier „Punk“ mit „Alternative“, „NDW-Pop“, „Anarcho-Elektro“ und etwas „Hardcore-Ska“ zum einem mitreißenden Feuerwerk an Hits! Es ist fast unmöglich, sich dem Charme aus Tanzbein, Wut, Mut und Herzblut zu verwehren - das ist qualitativ einfach zu großartig.
Und dann sind da natürlich die Texte von Markus Gabi Kafka – zynisch, packend, tiefgründig - die haben bereits in der Vergangenheit überall Lorbeeren geerntet.
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