Johnnie Rook:
Stimmungsgerät
Da hab ich ja erst einmal einen Schreck bekommen als die Geamtspielzeit dieses Tonträgers mit fast ner Stunde angezeigt wurde. Allerdings wird bei "Kein Lied" (man könnte es erahnen) "nur" eine kleine, 15 minütige Geschichte erzählt. Habe ich mir nicht ganz angehört.
Dafür aber den Rest von "Stimmungsgerät". Denn das lohnt sich. Man hat den Eindruck, dass die Berliner bei jedem Song richtig gute Laune haben. So fröhlichen und mit positiver Energie vorgetragenen Punkrock hört man nicht sehr häufig. Sollen live ja auch recht gut rüberkommen, zumindest wenn man mal die Weiten des www durchstöbert und den gefundenen Berichten über Johnnie Rook Glauben schenken darf.
Charakteristisch auf jeden Fall die Stimme von Frontfrau Franziska. Sie gibt den 15 Punkrocknummern die richtige Note aus Druck und Melodie. Unterstützung findet sie bei zwei Tracks von Gastmusikern (Gunnar von Dritte Wahl bei "Kanonenfutter" (meines Erachtens einer der besten Tracks des Albums) und von Nika vom Divakollektiv bei "Kryptonit".
Eine Platte die den Titel "Stimmungsgerät" durchaus zu Recht trägt.
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