Maycomb:
I Opened My Heart To Caustic Things
Nachdem man die CD eingelegt und auf Play gedrückt hat, denkt man sich "Das kenn' ich doch!". Tatsächlich kommt einem genretreuer Pop-Punk mit der notwendigen Portion Spielfreude und einer klassischen leicht nasalen Stimme aus den Boxen entgegen. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man denken, man hört eine alte CD von Blink 182. Stattdessen hat man die erste Langspielplatte der vier Jungs von Maycomb aus Großbritannien im CD-Spieler. Technisch ist das Werk hervorragend. Die Gitarren arbeiten wunderbar zusammen, das Schlagzeug treibt die ganze Geschichte gut nach vorne. Für Fans dieser Art von Musik ist "I Opened My Heart To Caustic Things" wahrscheinlich ein absolutes Muss. Alle anderen sehen sich nicht mit großen neuen Ideen konfrontiert, alles ist schon mal da gewesen. Dass soll das Werk aber nicht schlechter machen als es ist. Hier wurde mit Sicherheit viel Liebe und Zeit reingesteckt - und das merkt man dann doch.
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