The Virginmarys:
King of Conflict
Wenn man Musik mag, die einfach schnell nach vorne geht, aber dennoch durch geschickt eingesetzte Pausen oder Übergänge einige Ecken und Kanten bietet, dann sollte man sich definitiv mit den Virginmarys auseinander setzen. Während ihr Promoschreiben u.a. Slash, die Eagles of Death Metal oder Ash als langjährige Supporter der drei-köpfigen Formation ausweist, kann man nach dem Hören der Platte durchaus nachvollziehen, was die an der Band wohl finden können. Schneller Rock mit Ami-Punk- und Grungeeinflussen der teilweise mal an Jet erinnert zehrt sich durch die Boxen. Anscheinend hat sich die Band auch schon den Arsch abgespielt, nur um nach drei Jahren auf unermüdlicher Tour endlich einen Langspieler vorweisen zu können. Wohlgemerkt sollte das ganze live dann auch nochmal eine ganz andere Erfahrung sein. Denn obwohl sich die ersten Songs wunderbar ins Ohr brennen, scheinen die folgenden Lieder nur Kopien vom Anfang mit neuem Text zu sein. Darüber hinaus scheint es sich bei den drei Jungs aus Manchester auf keinen Fall um irgendwelche jungfräulichen Heiligen zu handeln, weshalb sich die Namensgebung noch ein wenig verschwommen gibt. Dennoch fällt das Gesamturteil positiv aus. Jetzt muss sich nur noch die Möglichkeit bieten, die Virginmarys mal live zu sehen.
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