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Christmas:
Appetite For Selfdestruction
Vor ein paar Wochen durften wir euch bereits den Titel "Skate All Night" und ein Interview zu diesem Album präsentieren. Jetzt ist das Album draußen.

Zwei Jahre nach dem Erstwerk und kleineren Lebenszeichen kommt nun der erste Langspieler der Saartanisten (höhö) auf den Teller. Von der vorherigen Besetzung ist nur das Ehepaar Max und Nadine Mötherfucker übrig. Auch Schlagzeuger Matze, der diese Platte eingetrommelt hat und dem der Song "No Matthias" gewidmet ist, ist bereits wieder Geschichte. Aber die Band lässt sich dadurch nicht bremsen. Bemerkenswert ist die Entwicklung im Gitarrenbereicht, für die Tommy Crack verantwortlich ist. Dieser bringt der Band zusammen mit Matze und Nadine ein Drive, der einen Quantensprung zum erwähnten Debut darstellt.

Die zehn Stücke zeichnen sich durch heftig schnelles Spiel der Instrumentenfraktion aus, dazu kommt eine professionelle Produktion allererster Kajüte. Gesangstechnich bewegt sich Frontmann Max im Gewässer alter 80er Hardcore-Punk-Stücke. Nicht so derbes Geschrei wie bei den hippeb Bollo-Bands, dafür heiseres Gebell, das mit den zum Teil durchaus melodischen Riffs rangelt. Diese Mischung ist charmant. Textlich werden dann auch eher die unschuldig-naiven Anfangstage der Genres zitiert, als die aktuelle, politisch korrekte Punklyrik. Es geht um Sex, Saufen und Skaten.

Für Freunde filigraner Musikkunst ist das nichts, aber wer auf frischen und frechen Radau steht, wird hier 22 Minuten und 10 Stücke lang sehr gut bedient. Und endlich mal eine Rezension, die ohne norwegische Referenz auskommt! Gratulation!
Chris Crusoe 11/2013
Hörprobe:
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Christmas - Appetite For Selfdestruction

Stil: Skatepunk, Punk, Hardcore
VÖ: 01.11.2013, CD, LP, Kidnap Music, Wooaaargh, Ruhelos Platten


Tracklist:
01. Appetite For Selfdestruction
02. Lick it
03. Tuesday Morning
04. Nothing, but a handjob
05. No More Tears
06. Moonshine Love
07. Skate All Night
08. Wolfpack
09. Panic!
10. Christmas sucks

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