The Sounds:
Weekend
Nach Jahren unermüdlichen Tourens gibt es mittlerweile das fünfte Studioalbum der schwedischen Pop-Rock Formation mit dem fulminanten Namen The Sounds. Die Helsingborger rund um Frontfrau Maja Ivarsson knüpfen damit direkt an die Vorgänger Crossing The Rubicon und Something To Die For an - was angesichts der wirklich guten ersten beiden Alben ein wenig schade ist. Während damals noch die schnellen Sing-Alongs als Hitgaranten herhielten und millionenfach in den Indieclubs der Welt gespielt und gehört wurden, hat sich die Band mittlerweile auf gut durchstrukturierte Midtempo Pop-Songs spezialisiert. Das ist zwar auch durchaus "nett", hat aber nicht so viel Bumms wie früher noch.
Einzelne Titel hervorzuheben käme den anderen hier aber nicht gerecht. Es sind immer noch schöne Texte, die vielleicht weniger rebellisch daherkommen und gepaart werden mit einer gut zusammenarbeitenden Melodieabteilung. Die Gitarre scheint auch weiterhin durch diverse Rocklegenden der 70er beeinflusst zu sein und das Keyboard untermalt das Gesamtkunstwerk gekonnt. Live sind The Sounds zudem immer ein Highlight, das man sich unbedingt mal angetan haben sollte. Wer jedoch sowieso nicht auf Frauengesang steht, wird auch hiermit nicht viel Freude haben.
Kommentare:
bisher keine Einträge