HDQ:
Lost in Translation
Eigentlich sollte man Wiedergeburten (oder in Musikerkreisen auch Reunion genannt) im Jahre 2013 wohl aus Erfahrungen eher skeptisch gegenüber stehen.
Jetzt kommen HDQ von der Insel also nach 23 Jahren mit "Lost in Translation" aus der Versenkung hervor, wobei ja der Großteil der Band sein Unwesen bei anderen Bands wie Leatherface oder Doctor Bison getrieben hat.
Der Sound von HDQ (was laut OX-Interview für Hung, Drawn and Quartered steht, sehr sympathisch!) ist orientiert an den melodischen Ergüssen alter Ami-Punkbands, wobei die Stimme von Sänger David Golledge HDQ das gewisse Extra gibt.
Die Songs sind meist im Mid-Tempo gehalten, besitzen viel Gefühl und Authentizität, was man heutzutage nicht unbedingt von jeder Band behaupten kann.
Eine Platte, die eher zum Rotwein als zum Hansapils passt und die man getrost mit den schlichten Wörtchen "einfach schön" beschreiben kann.
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