Dead Koys:
Sensitivities
Bei Musik aus der Heimat freut man sich ja immer und bei den Jungs von Dead Koys sowieso! Leider ist es wieder mal "nur" eine EP geworden, die aus 6 Tracks besteht. Diese dürfte inzwischen die dritte (oder vierte?) Veröffentlichung dieser Art sein. Musikalisch wird man stark an Samiam und Leatherface erinnert, letztere auch wegen der markant rauhen Stimme von Sänger Ben. Geht klasse ins Ohr. Viel geändert hat sich nicht, was auch gut so ist. Melodischer Midtempo-Punkrock der durchaus abwechslungsreich ist, mit einigen Chören hier und da. Die 6 Songs sind aber auch Schwuppdiwupp durchgelaufen und ich finde es schade, dass die Dead Koys bislang nicht den Schritt gemacht haben, ihre Songs zu sammeln und ein Full-Length Album aufzunehmen. Potential ist da und Hörerschaft sicherlich auch. Immerhin, die EP gibt es, wie die anderen Outputs, zum free download. Da kann man mal ein Ohr riskieren. Wer dann noch nicht ganz überzeugt ist, dem kann ich raten auf die Konzerte zu gehen, denn live können die noch um Längen mehr.
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