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Bad Drugs:
old men young blood
Bad Drugs. Neues Projekt von Ex-Tagtraum-Matze, man kommt ja nicht umhin das zu erwähnen. Bassist Sven Peks ist durch diverse Projekte und seine Produzententätigkeit auch kein Unbekannter, Schlagzeuger Bastian war mal bei Wilson Jr. - schon klar, wir haben's hier mit versierten Typen zu tun. Die Art Mensch, die auf Anhieb zu wissen scheint, welcher Ton auf den nächsten zu folgen hat, stetig auf der Jagd nach dem perfekten Popsong. Keine Sorge, der wird auch diesmal nicht gefunden - aber wie sagt man so schön, der Weg ist das Ziel, und der lässt sich ganz gut beschreiten mit Bad Drugs auf den Ohren.

Kurz einordnen: Die "gute" Art von Poppunk. Bleibt im Ohr hängen, ohne zu nerven. Begleitet dich, ohne Beinchen zu stellen. Manchmal wünsche ich mir, ein klein wenig mehr zum Fäusteballen wär ganz geil - und dann kommt plötzlich so ein Kracher wie "Alarm Alarm". Geil! Irgendwie alles drin: Ziemlich viel Descendents, etwas Weezer, dann aber auch wieder Ramones oder NoFX. Und das, ohne dass die Vorbilder sich jetzt genau sezieren lassen, es schwingt einfach alles schön mit, schafft ein stimmiges Gesamtwerk randvoll mit den schönsten Melodien des Jahres (ich weiß, das Jahr ist noch jung).

Wo wir gerade bei "das hat doch was von..." sind: Ja, die Platte hat auch so ihre Tagtraum-Momente. Auch wenn es eigentlich ungerecht ist, Musik anhand der Ex-Bands eines der Mitglieder zu bewerten - aber in dem Fall, hm, wie soll ich sagen, die Band Tagtraum hat mir immer viel bedeutet, tut es immer noch und wird es immer, vielleicht mehr als jede andere Band, auch wenn das jetzt pathetisch klingt, aber ich verrenne mich mal wieder in Erklärungsversuchen. Was ich sagen wollte: Allein Matzes Stimme, wenn auch diesmal auf englisch, verschaffte mir direkt einen sehr persönlichen Zugang zur Platte, da war absolut kein vorheriges Überlegen ob das jetzt gut ist oder nicht, vielleicht bin ich auch einfach absolut positiv voreingenommen. Egal ey. Jedenfalls, "We are (not) fucked", "oh mymymy", "you got no power" und "hold on" hätten vom Musikalischen her auch locker auf ne Tagtraum-Platte gepasst. Rest geht aber auch super rein. Alles kleine Perlen.

Texte sind, wie erwähnt, auf englisch. Muss ich ja auch mal sagen: Meine eher mittelmäßigen Englischkenntnisse kommen super auf die Platte klar. Sehr verständlicher Gesang, mit einer gewissen Leichtigkeit versehen, sprachlich einfach aber schön umrissene Bilder. Gedanken übers Leben und was einem sonst so durch den Kopf geht, aber nicht zu tiefsinnig, alles Sachen denen man einfach mal zustimmen kann.

So weit, so gut! Genug der Lobhudelei, ich bin jedenfalls zutiefst angetan. Highlights: "We are (not) fucked", "I don't care", "Alarm alarm", "You got the answer", "homophobic asshole" - und der Hardrock-Teil von "I really hate the winter". Kaufen.
01/2014
Hörprobe:
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Bad Drugs
Musikstil: Pop-Punk
Herkunft: Schweinfurt
Homepage: http://thebaddrugs.de
Bad Drugs - old men young blood

Stil: Punkrock, Powerpop, Indie
VÖ: 17.01.2014, CD, LP+Download, Dancing In The Dark Records (Link)


Tracklist:
01. close to death
02. we are (not) fucked
03. this will kill me
04. i don't care
05. your R.A.M.O.N.E.S. coverband sucks
06. oh mymymy
07. like giants
08. alarm alarm
09. superheropower
10. you got the answer
11. i quit my job
12. homophobic asshole
13. hold on
14. i hate the winter
15. i really hate the winter

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