Mr. Burns:
Flying Blind
Mr. Burns liefern mit "Flying Blind" ein kurzes, intensives Vollgas-Brett ohne Verschnaufpause ab. Ähnlich wie ein Tritt ins Gemächt: Garantiert ohne viele Überraschungen, aber wirksam und hart. Hier gibt es Hardcore (mit viel Punkeinschlag) ohne Schnörkel, kein langsames Lied, alles voll auf die 12. Meist sind die Hits absolut wütend, manchmal dürfen sie aber auch etwas melancholisch (heißt auf gar keinen Fall langsamer oder leiser, sondern eher wie "Hot Water Music" auf Speed), vor allem in der zweiten Albumhälfte, daher kommen.
Am geilsten ist das deutsche Stück "Halber Hahn", jedoch treffen auch Songs wie "Heini Kilmister" oder "American Football Is Not The Same As Soccer You Sucker" voll meinen Geschmack.
"Flying Blind" ist ein Pflichtalbum für alle, denen der neumodische Hardcore mit seinen Breakdowns und Jammersängern auf die Nüsse geht, und eher Rancids selbstbetiteltes Album von 2000 oder Sniffing Glue und Konsorten goutieren.
Wie gesagt: Nichts was die Musikwelt jetzt revolutionieren würde - aber definitiv verlässlich und vor allem effektiv.
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