Betontod:
GlaubeLiebeHoffnung
Die Rheinberg Jungs haben ein neues Album am Start. Juhu! Oder? Nein...doch nicht. Hatte ja schon mit einem Deutschrock Album gerechnet, nachdem man schon auf der Homepage dem Slogan "Der Fautschlag in Sachen Punkrock" den Punk entzog.
Mal fix auf den trendigen und anscheinend gut vergüteten Deutschrock-Zug aufgesprungen und gib ihm. Im Fahrwasser der unzähligen Onkelz-look-a-like Bands ist sicher noch Platz für ein bisschen Beton.
Der im Vorfeld angekündigte rockige Faustschlag will mir aber irgendwie nicht entgegen treten und so zündet bei mir die "GlaubeLiebeHoffnung"-Rakete nur spärlich bis gar nicht.
Wenn man die pseudo-philosophischen Texte mal außer Acht lässt und komplett Ausfälle wie "Ewigkeit" (Stadion Schlager Hymne, die auch von Wolle Petry hätte stammen können) bei Seite lässt kann man sich hier an einem netten (!) Album erfreuen. Der Punkrocker in mir pennt ein bzw trinkt wahlweise ein Bier in Gedanken auf "Stoppt uns wenn ihr könnt" und die alten Songs.
Vielleicht muss man das Album ja öfter hören oder vorspulen oder die CD wechseln und umdrehen.
Die Langspielrille bringt zwar auch ein paar Gänsehaut Moment (Stadt ohne Licht) mit sich, doch die sind eher spärlich gesät und fallen mir dann doch etwas zu balladesk aus.
Sorry Jungs, aber das gefällt mir in keinster Weise. Wirklich nicht!
Wer auf große Rockshow mit viel TamTam steht, der ist hier richtig. Meine Tasse Bier ist das nicht.
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