Masked Intruder:
M.I.
Nichts Neues bei Masked Intruder. Zuckersüßer PopPunk? Check. Sänger Blue klingt immer noch, als sei er sechzehn? Check. Texte über Kriminalität und Liebeskummer? Check. Find ich das gut? Aber sowas von!
Das ist so, wie bei den Ramones oder Motörhead, ich will gar nicht, dass die jetzt auf einmal ein total experimentelles Fusion-Album rausbringen, nö, lieber zehnmal hintereinander die gleiche Platte aufnehmen. Das muß so.
Und, hey, so ganz ohne musikalische Innovationen kommt auch die M.I. nicht aus. So dudelt zum Beispiel bei "Crime Spree" 'ne Orgel im Hintergrund, "Stars" überrascht mit dezentem Glockenspiel und bei "Almost like we're already in love" machen die Intruders einen auf A-Capella-Chor. Der perfekte Soundtrack für sonnige Sommertage. Oder gegen die Winterdepression. Oder voll aufgedreht als Untermalung auf der Flucht vor der Polizei. Denn, mal ehrlich, so'n Kleinstkrimineller steckt doch in jedem von uns, oder? Ich hab zum Beispiel früher bei C&A immer diese kleinen Plastikpferdchen von den Palomino-Hosen...ähm, wir lassen das. Kauft die Platte! Klauen wäre zwar stilechter. Aber falsch. Hört ihr? FALSCH!
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