Bella Wreck:
s/t
Biergetränkte Gründungsgeschichte, keine Kompromisse, kein Name-Dropping, Surferpunk, Berlin X-Berg.
Das sind die Eckdaten, die man benötigt, um Bella Wrecks selbstbetitelte Platte einordnen zu können. Man hört Spät-70er Punkrock, der auf australischen Rock trifft und in Berlin Kreuzberg seinen Ursprung hat. Geradlinige Powerpop-Melodien, die die Surfer am Müggelsee gehörig abfeiern würden. 14 Songs geben einem dafür ausreichend Möglichkeiten.
Irgendwie fehlen mir allerdings Überraschungsmomente oder Ausbrüche aus dem bekannten Schema F. Das hängt sicher mit der Musikrichtung zusammen, die diese Art der Schwerelosigkeit auch braucht, um ihre volle Wirkungskraft zu entfalten. Darüber hinaus werden immer wieder wirklich gekonnte Soli in den Songs verarbeitet und die Professionalität aller Musiker ist unbestreitbar vorhanden. Dennoch sind für mich keine große Unterschiede in den Songs auszumachen. Alles in allem also eine Scheibe für Fans dieser Musik.
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