Sunpower:
Concrete Blues
So ein Review ist ja eine ziemliche riskante Sache für den Reviewer, gerade bei Bands, die eher unbekannt sind. Allzu schnell packt man die falschen Vergleichsbands aus dem Schubladenschrank aus und steht als völliger Idiot da. Nicht dass das was Neues wär, wirft aber ein schlechtes Licht auf die hier gelebte hochprofessionelle Herangehensweise.
Also erstmal die Fakten, damit kann man nix falsch machen. Die Band heißt Sunpower, das Album heißt Concrete Blues und das Herkunftsland ist Belgien, damit macht die Band schonmal keinen Deutschpunk. Bis hierhin gut gerettet. Jetzt wird das Eis dünner, Sunpower machen eine Mischung aus Punkrock, Hardcore und Stoner-Krams (Kyuss, QOTSA, ihr kennt das). Damit scheint die Band sich von ihren vorherigen Releases im Sound abzuheben. Das hoffe ich zumindest, denn in den Reviews die ich gefunden hab, schreibt keiner was von Stoner Rock. Die Band variiert fein das Tempo, ist aber leider(?) immer dann stark, wenn das Tempo eher Bleifuss als Strandpromenade ist. Zusammen mit den Stilmix ist das eine ziemlich geile Mischung, die sicher nicht völlig neu ist, aber hier schön rüberkommt. Mit sieben Songs fast schon zu kurz, wenn das kein Qualitätsurteil ist.
Vielleicht hör ich in die anderen Veröffentlichungen mal rein und such nach Stoner-Rock.
Kommentare:
bisher keine Einträge