Zaunpfahl:
In Zeiten leerer Kassen
Zaunpfahl gibt es nun auch schon 20 Jahre und zum Glück auch weiterhin was nach der Erkrankung von Goethe ja nicht unbedingt sicher zu sein schien. Toi, toi, toi! Gut dass er wieder auf dem Damm ist!
Seit ein paar Wochen gibt es auch mal wieder ein neues Album, das auf den Namen "In Zeiten leerer Kassen" hört. Tja, was soll man mit so einem Titel in der heutigen Zeit schon falsch machen?
Auf dem Album gibt es 14 Mal gewohnte musikalische Kost der drei Ostdeutschen. Will heißen die gewohnte Mischung aus gutem Punk, einer Prise Metal und leider (wie auf allen anderen Schaffenswerken bisher auch) ein-bis zwei Totalausfälle.
Verstehe leider nicht, wie eine Band auf der einen Seite einen Punkkracher nach dem nächsten raushaut um ein Song weiter eine hochpeinliche Ballade mit noch dämlicheren Texten schreiben kann. Ok, diese Kritik bezieht sich jetzt doch auf einige frühere Stücke von Zaunpfahl, auf "In Zeiten leerer Kassen" ist textlich nichts auszusetzen.
Wer ganz sicher gehen will, guckt sich Zaunpfahl einfach live an, denn da gibt es die pure Hitdichte am Stück.
Highlights dieses Albums sind aus meiner Sicht: Überwacher, In Zeiten leerer Kassen und Coole Sau (erinnert etwas an Wizo)
Zusammengefasst ein Album mit eindeutig mehr Licht als Schatten.
Kommentare:
bisher keine Einträge