Mojo Jazz Mob:
Still Hunting
2 Hirsche auf ner Wiese vor einem See auf dem Cover. Nee. Ist nicht das letzte Interpol-Album. Mit denen haben die aber auch mal gar nix am Hut. Das hier ist das dritte Album der mir unbekannten Band Mojo Jazz Mob. Einen so wenig passenden Namen muss man auch erstmal finden. Das hier hat mit Mojo und Jazz so wenig zu tun wie Punk mit gebügelten Streifenanzügen.
Die Musiker haben ganz tief in Papas Uralt-Heavy-Metal-Plattenkiste gegraben und sich davon inspirieren lassen.
Headbanger-Powerakkorde-Rock mit 70er-Jahre-Metal-Flair und Stoner-Rock-Anleihen. Gut gespielt und nett anzuhören wenn man in Stimmung ist. 14 Lieder knallhart und ohne Kompromisse. Das letzte Lied ist länger als 10 Minuten, instrumental und am Ende tönen die Jagdhörner. Live bestimmt ganz groß aber auf CD nervt's mich persönlich ein wenig nach 5 oder 6 Liedern. Wer Hirsche auf Albumcovern sammelt, kann gerne zugreifen. Macht sich gut an der Wand.
Kommentare:
bisher keine Einträge