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Pete Bentham & The Dinner Ladies:
I heart here
Kategorie "was sonst keiner besprechen will".

Warum das keiner besprechen will: Könnte am Namen liegen. Hanswurst Schmidt and the Pfefferstreuers, Karl-Dieter Krause and the vier Gartenzwerge, Hubert Krawitzki and the Tralafitis, Pete Bentham and the Dinner Ladies - solche Namen nimmt einfach keiner ernst. Liest sich halt einfach als "Egotrip & the Begleitband" und weniger als ernstzunehmende Band. Okay, wenn Pete Bentham jetzt ein ne total bekannte Hupe wäre, so vom Kaliber eines Iggy Pop, dann könnte das jemanden hinterm Ofen hervor locken, aber ich habe zuvor nie von Pete Bentham gehört.
Zugegeben, in der großen Zeit des Rock'n'Roll war das eventuell mal total in, sich so zu nennen, da kenne ich mich nicht so mit aus. Aber ich vermute mal, dass es da auch ne stärkere Trennung von Frontmann und Begleitband gab und diese auch unabhängig voneinander existiert haben. Ob Pete Bentham alleine existiert, weiß ich nicht. Eventuell im Telefonbuch.
Aber nunja. Es geht ja auch nicht um sowas Oberflächliches wie Namen, ist lediglich der Versuch, zu erklären, warum ausgerechnet sowas in ner Plattenkiste voller unbekannter Bands immer als Letztes liegen bleibt. Nur so ne Theorie.

Also. Musik. Die große Zeit des Rock'n'Roll hab ich schon angedeutet, ich hab keine Ahnung wann das war, vermutlich so um die 60er/70er rum, also vor meiner Zeit. Vielleicht ist das auch gar kein Rock'n'Roll sondern Beatmusik, das dürfte in etwa dieselbe (oder die gleiche?) Zeit gewesen sein. Bisschen quirlige Straßenmucke dazu, dann hat man so ungefähr das, was Pete Bentham & The Dinner Ladies auf dieser Platte servieren. Ist gar nicht mal so übel, geht sogar ein wenig in die Beine! Da kann man mitwippen, wenn man denn will. Gar die Hüfte shaken, oder was auch immer man gerne zu dieser Musik machen will. Und Punk? Ja, Punk ist das vielleicht auch irgendwie, zumindest linst der Punk immer mal wieder durch die Texte durch, wenn es gegen Unterdrückung, die Musikindustrie und den Staat geht, aber eben alles schön locker-flockig auf dem Tanzparkett serviert. Mir gefällt das! Ist auf Dauer bloß etwas zu zuckrig und allzu sixties-mäßig, aber live bestimmt ne ganz ordentliche Party. Macht man nix mit falsch!
10/2014
Hörprobe:
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Pete Bentham & The Dinner Ladies - I heart here

Stil: Rock'n'Roll, Pubrock, Punk
VÖ: 2014, CD, Antipop Records (Link)


Tracklist:
01. Marcel Duchamp
02. Can a Boy Be a Dinner Lady?
03. A New Way of Living
04. Dead's Not Punk
05. Don't Listen to the Government
06. Bangin' on a Plank
07. I Spy for the DIY
08. Workin' for the Man
09. Fucker
10. Motorway Song
11. Bonus

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