DUC:
Zwischen weitergehen und untergehen
Hm. Schwierig. Man sieht's schon an Cover und Titel: Hier ist eine Band am Werk, die gerne wäre wie EA80, aber auf halber Strecke stecken bleibt: Das Ganze sieht schön düster aus, aber auch schön billig; der Titel will bedeutsam sein, ist aber nur bedeutungsschwanger. Beim Gesang setzt sich das fort: Statt sonorer Größe gibt's gepressten Durchschnitt. Schade. Musikalisch macht man ebenfalls wenig falsch, aber auch nicht so viel richtig: keine überraschenden Arrangements, keine Ausreißer in Sachen Tempo, dafür halt eine Menge Konstanz und Bodenständigkeit. Kommen ja auch aus Gelsenkirchen! Da ist auch alles grau, und wahrscheinlich klebt ein DUC-Poster im Schaufenster der Fleischerei an der Ecke, beworben wird ein Gig im Sozio- oder Jugendkulturzentrum, und erscheinen werden Freunde und Familie der Band. Muss es auch geben. Schön!
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