Stumfol:
Pareto
Singer/Songwriter-Kram ist ja immer ein bisschen das dumme Stiefkind von Hipstereltern, bei dem es zu einer vernünftigen Indie-Band nicht gereicht hat. Prima Voraussetzungen also für den vom Protagonisten himself geforderten Verriss.
Ich hab ja damals mal eine Stumfol 7" einzig deswegen gekauft, weil der feine Herr in einem Video gezeigt hat, wie er aus Kaffeesäcken Hüllen für die 7inches gemacht hat. Außerdem lag Kaffee bei. Jaja, Triggerwirkung.
Blöderweise war dann die Musik auch noch großartig, und das ist das Album hier auch wieder. Ich könnte mich jetzt noch ein paar Zeilen über den Albumtitel auslassen, aber den Aufwand spar ich mir, soll doch der restliche Text ausreichen.
Pareto ist überraschungsfrei wieder Singer/Songwriter-Musik, diesmal mitunter angereichert durch zusätzliche Instrumentierung und mit einem fantastischen Live-Charakter. Keinesfalls perfekt gespielt oder perfekt abgemischt oder perfekt irgendwas, aber dadurch schön rau und direkt. Ist mir so viel lieber als irgendwas in Perfektion Totproduziertes. Feine Platte!
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