Sky of Calvaria:
Bestiarium
Mal wieder eine Metal-Platte zu besprechen. Wir sind hier zwar beim Gossenjournalismus, aber Metal war ja ganz früher auch mal Punk irgendwie. Und überhaupt: Allah liebt die Vielfalt! Und Hauptsache es lärmt!
Sky Of Calvaria stammen aus Lebach bei Saarbrücken und werfen zu viert viele Zutaten in den Metalltopf. Manche Riffs könnten glatt aus der Mitte der Achtziger stammen, geklaut bei den großen Namen des Thrash (Canis Majoris 666, Demon Hunt), andere klingen äußerst zeitgemäß und schlagen durchaus die Brücke von ganz alten Metallica über Bands wie Misery Index bis hin zu den aktuellen Death-, Tech- und was auch immer gerade modern ist Metal-Bands (Volcanic Breathing).
Handwerklich alles erste Kajüte. Auch an Melodien wird nicht gespart und die Songs sind weder zu lang noch zu zerrissen. Trotzdem will sich kein rechter Fluss einstellen bei mir. Aber ich bin auch mit den letzen Machine-Head-Alben nicht richtig warm geworden. Diese wären abgesehen vom eher growligen Gesang auch eine ganz gute Referenz, was die Riffs und Songdynamik angeht. Es passiert auf jeden Fall einiges auf Bestiarium. Die Produktion ist enorm transparent und poliert, so wie es ein solches Album wohl erfordert. Live treten Sky of Calvaria bestimmt einiges um. Die Releaseparty ist am 31.1.2015 im JUZ Illingen.
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