The Gasoliners:
Reconstructed
35° in Dortmund-Rockcity.
Sonnenschein und strahlend blauer Himmel. Das richtige Wetter also um sich die neue Scheibe der Gasoliners zu nehmen, diese im Auto-CD-Player zu versenken und mit heruntergelassenen Fenstern durch Dortmunder Vororte zu cruisen.
Gasoliners, das sind ein paar ältere Herren aus Dortmund, die mittlerweile teils in Lünen wohnen und Dicke-Eier-Hardcore-Rock'n'Roll machen.
Was soll ich dazu noch mehr sagen? Entweder man mag es, oder man mag es nicht.
Ich mag ja dieses breiten Gitarrensound mit einem prügelnden Schlagzeug, dicken Soli und einem Sänger der klingt, als würde er sich den ganzen Tag nur von Motoröl und rostigen Nägeln ernähren.
Wie schon gesagt, wird das Album weitestgehend in bester Blood For Blood, Mad Sin, oder Antiseen-Manier durchgewämmst. Eine kleine Verschnaufpause gibt es dann bei der Ballade Darkness Deep Inside. Die Songs sind schön eingängig und haben so gut wie immer einen Refrain mit hohem Mitgröhlfaktor.
Zum Ende hin gibt es dann mit This Is Rock'n'Roll, Commando und Rock'n'Roll noch drei Cover, wobei mir gerade das Ramones-Cover super gefällt. Ramones covern ist auch eigentlich (wenn auch nicht sehr originell) immer eine gute Idee.
Abschließend ist zu sagen, dass dieses Album allen gefallen wird, die gerne mal ein Bier trinken, Bands wie Radio Havanna einfach nur ätzend finden und von pumpenden Motoren träumen, obwohl sie nicht mal einen Blinker wechseln können.
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