Templeton Pek:
New Horizons
Oh mein Gott, ob die Band wohl weiß, was da alles im Presseinfo steht? Substanzloses Marketing-Blabla, das positiv klingend möglichst wenig aussagt ist scheinbar der neue heiße Scheiß. Kostprobe: "Der Aufenthalt in Hermosa Beach ... war überaus produktiv." Ein Satz, der wohl nur dazu dient, Namedropping zu betreiben, denn was der Rezensent hier hinter drei Punkten versteckt sind die Namen bekannter Bands. Haben Templeton Pek gar nicht nötig, sowas.
Schade eigentlich, gehen die Jungs erstmal mit Minuspunkten in den ersten musikalischen Durchlauf. Unbekannt sind die ja nun nicht, also weiß man grob, was an Musik kommt. An dieser Stelle verliere ich fast die Wette mit mir selbst. Eigentlich will ich das Review schreiben ohne Rise Against zu erwähnen. Mist.
Und dennoch klingt das hier ein bisschen individueller. Klar, immer noch Melodie und Hooklines soweit das Auge reicht und Sound und die Stimme sind natürlich immer noch in der Nähe, sind aber immer als eigenständig zu erkennen. Und irgendwie gibt’s eigentlich auch schlimmeres. Irgendwo hab ich was von erwachsenem Punkrock gehört, das trifft es ziemlich gut. Mir das Ganze aber ein bisschen zu überproduziert, da beißt sich irgendwie nichts fest. Macht Spaß zu hören, wenn's grade läuft aber verursacht jetzt nicht den Drang, genau diese Platte aufzulegen.
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