Get Dead:
Tall Cans & Loose Ends (ReRelease)
Get Dead ist nun so eine Band, die ich eigentlich als total langweiligen Punkrock bezeichnen würde, welcher zu allem Überfluss auch noch oft akustisch hervorgebracht wird. Eigentlich würde ich das so bezeichnen. Dann ist da jedoch noch die Stimme des Sängers. Dieser bekloppte, Zeit seines Lebens vollgedröhnte Junkie, der eine Stimme hat, welche man am liebsten verflüssigen würde und in eine Schnapspulle kippen möchte. Bei "This One's For Johnny" zum Beispiel wird eben diese hochbewunderte Stimme direkt zu Beginn erhoben, stößt direkt mal alle sieben Tore zur Hölle auf und lässt den Hörer in einem Abgrund fallen um ihn dann mit flott in die Akustikklampfe gehauenen Akkorden und einem eingängigen Background-Chorus wieder aufzufangen. Bei dieser Gewalt stört es mich auch fast gar nicht, dass das komplette Album rein unplugged ist. Rausgehauen wird das eh wieder ganz gut dadurch, dass einige Songs, wie "No High Road" oder "Lead Foot" echt reinknallen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch ruhigere Nummern, wie "Hang On" oder "Rattlesnake", wobei selbst diese nicht einfach nur Lieder zum Einschlafen sind, sondern auch immer noch einen guten Schuss Punkrock, oder eben einen flotten Folk/Country-Mix enthalten.
Fazit: Krasse Stimme! Unbedingt mal in "This One's For Johnny" reinhören.
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