Manu Und Die Drei Akkorde:
Misantropez
Deutscher Spaßpunk ist so ein Genre über das ich eher nicht lachen kann. Ich weiß ja, dass sich Bands wie die Abstürzenden Brieftauben einer großen Beliebtheit erfreuen, ich mit diesen jedoch leider so gar nichts anfangen kann. Eine neuere Kombo, die sich auf den Namen Manu Und Die Drei Akkorde getauft hat, versucht nun, etwas frischen Wind ins Genre zu bringen.
Was mir schon mal gut gefällt ist, dass die Scheibe musikalisch eine entsprechende Geschwindigkeit aufbaut und beibehält. Schön flotter 1,2,3,4-Punkrock mit ein paar Melodien. Nur der Mitgröhl-/Schunkel-Song "Misantropez" kann bei mir so gar nicht punkten.
Dafür schafft es das Album mit gleichnamigen Titel aber doch tatsächlich mal, mich auch mit den Texten zumindest zu einem leichten Schmunzeln zu begeistern. Auch wenn ich mich bei keinem Song so wirklich tot gelacht habe, muss ich doch anerkennen, dass Songs wie "Cool in der Ecke stehn" oder "Ausser Spesen Nix Geswesen" schon irgendwie aus meinem Leben erzählen. Richtig großartig finde ich den Song "Nostalgie" bei dessen Hören die ganzen "Früher-War-Alles-Besser"-Typen bestimmt eine ganz schön Fleppe ziehen werden.
Fazit: Wenn ich mal eine deutsche Funpunk-Band nicht scheiße finde, heißt das ziemlich viel. Gute Melodien und Texte zum Schmunzeln. Das Ganze erinnert fast etwas an die Terrorgruppe.
Anspieltipps: PizzaAutoTelefon, Lance, Cool in der Ecke stehn, Nancy.
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