NOFNOG:
At Death's Door
NOFNOG, eigentlich ziemlich süß, wenn man das als NOFFNOCK aussspricht. Ein wenig süßer wäre natürlich noch NUFFNUCK oder sowas gewesen. Die Musik ist auch ziemlich süß. Zumindest, wenn süß relativ ist, und man Hardcore als süß empfindet. Musikalisch geht At Death's Door nämlich ganz klar in die Hardcore-Schiene. Es gibt schön schnelle Gitarren und ein zackiges Schlagzeug. Wiedererkennungsmerkmal ist bei NOFNOG die Stimme des Sängers, die ein bisschen hoch und kratzig ist und stark an Mark Unseen erinnert. Auch sonst tingelt die Scheibe nicht so ganz im Hardcore-Klischee, wo es ja um Breakdowns, metallische Fade-Outs und Double-Bass geht. NOFNOG bleiben da eher auf Oldschool-Kurs und setzen weniger auf übertrieben mechanische Effekte.
Fazit: Back to roots, als das "Punk" im Hardcore noch ganz groß geschrieben wurde.
Anspieltipps: Dead End Youth, Color-blind
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