2nd Class Substitutes:
Dead End Street
Endlich mal eine wieder eine Band, die, wenn man jetzt mal nur das Anschrieben betrachtet, sympathisch wirkt: Ein Abrubbeln auf die eigene Bandgeschichte und die ganzen tollen Bands mit denen man schon gespielt hat, findet nicht statt. Stattdessen wird eigentlich nur kurz gesagt, dass man es endlich geschafft hat, ein Album aufzunehmen und dass man fast alles in Eigenregie aufgenommen hat. Im Anschreiben klingt das irgendwie schon fast wie eine Entschuldigung bzw. könnte es auch als ein Appell des Nicht-Verreißens ausgelegt werden.
Nach dem ersten Durchlauf bin ich zunächst mal über den guten Sound überrascht. Dieser ist für Proberaum echt in Ordnung und es rumpelt so gut wie gar nicht. Die Musik kann man als melodischen Punkrock a la HWS oder auch All Aboard! beschreiben. Die Melodien auf Dead End Street sind durchaus eingängig und wissen zu gefallen. Für mich hätte dem Album noch ein bisschen mehr Tempo und eine Spur mehr Rotzigkeit ganz gut gestanden, aber so ist das schon ganz okay.
Fazit: Nicht der große Wurf, aber für das erste Album eine hörenswerte Punkrock-CD.
Anspieltipps: just move along, dead end street
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