Pussycat Kill:
Faster Than Punk
Die 2012 gegründete Band um Frontfrau Sophie kommt aus dem spanischen Madrid und hat mit Faster than Punk ihr erstes Album bei Wolverine Records raus gebracht.
Beim klischeehaften Namen muss ich zunächst kräftig mit den Augen rollen. Nach kurzer Recherche finde ich heraus, dass sich der Name, etwas abgewandelt, bei einem Film von Russ Meyer geliehen wurde. Diesen Herrn muss ich auch erstmal googeln, bei besagtem Film geht es wohl hauptsächlich um Sex und Gewalt, nun gut.
Kommen wir zum Plattencover, auf dem befinden sich ein Schnürstiefel wie ihn Dominas tragen, ein Totenschädel, Sicherheitsnadeln und eine Kette mit Schloss, ein weibliches Geschlechtsorgan und ein Panzer! Wie einfallsreich! Ich muss mich arg zusammen reißen, beim Anblick des Covers nicht auf die Tastatur zu kotzen.
Die Musik der vier ist nach eigener Beschreibung Punk for Motherfuckers. Was auch immer das schon wieder sein soll.
Sängerin Sophies rotziger und angepisster Gesang erinnert stark an den von Brody Dalle von THE DISTILLERS oder an THE MESSENGERS, textlich wird auf dicke Hose gemacht und eine "fuck you & kiss my ass" Attitüde zelebriert.
Alles in allem, nicht so richtig "fast" sondern eher rockig wie z.B. bei ROSE TATTOO, aber treibend und mit einem Gespür für gute Melodien und hier und da erinnern die Bassläufe sogar etwas an RANCID.
Fazit: Innen hui, aussen pfui!
Kommentare: