Dinosaur Jr.:
Give A Glimpse Of What Yer Not
Die ungekrönten Könige des Indierock sind zurück!
Mit "Give a glimpse of what yer not" liefern Dinosaur Jr. den Nachfolger zum 2012 erschienenen "I bet on sky".
Und ich freu mich wie eine Schneekönigin, endlich wieder verzerrte Gitarren! Nicht, dass es die im Punk/Indie-Bereich nicht zur Genüge gäbe, aber niemand zelebriert sie so ausufernd und gekonnt wie Mastermind J. Mascis.
Das Album startet mit "Going down", schöner gute Laune Song mit dezentem Glockenspiel und dem unverkennbar nöligen Gesang, "Tiny" knüpft nahtlos daran an, bevor es mit "Be a part" etwas melancholischer wird. "Love is...", einer von zwei Songs, die von Bassist Lou Barlow gesungen werden, kommt mit etwas weniger Zerre, dafür mehr Akustikgitarre aus und hätte wohl auch in Woodstock seine Freunde gefunden. Mein persönliches Highlight der Platte ist die fünfeinhalbminütige Fuzzorgie "I walk for miles" und auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole, niemand schraddelt schöner als Joseph Donald Mascis Jr.
Großartiges Album für das sich das Warten gelohnt hat.
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