Dominik McNeder:
Luck Keeps Us Alive
Dominik McNeder muss vor dem ersten Hören schon mal mit herben Sympathieeinbußen bei mir klar kommen. Das liegt vor allem daran, dass er die anderen Musiker, die einen äußerst wichtigen Teil zur Platte beitragen, lediglich auf der Rückseite des Booklets erwähnt. Buuuh! Eine Gruppe von Musikern besteht doch eben genau aus diesen und nicht aus einem einzelnen Individuum. Deswegen nutze ich diese Review mal um zu sagen, dass die elektirsche Gitarre von Thomas Mulitzer, der Bass von Wolfgang Posch und die Drums von Bernhard Breidler stammen. Warum ich da so drauf rumhacke? Nun, ich denke wirklich, dass ohne die anderen drei Musiker Dominik McNeeder auf dem Album wirklich sehr alleine dastehen würde. Gerade weil die Band für mich das ist, was die CD abwechslungsreich macht und weshalb sie sich von anderen Liedermacherwerken doch ziemlich abhebt. Mir gefällt gerade, dass der Gesang und das akustische Geklimper von Strommusik unterlegt wird, die dem Ganzen einen Punk- und Indie-Touch geben. Ob es sich nun um ruhigere Songs oder um punkrockige Sachen handelt, Luck Keeps Us Alive ist eine nicht schlecht gemachte Reise durch die Jugendjahre des Frontmanns, sowie durch seine Träume. Vielleicht stellt sich Dominik McNeeder auch deshalb auf dem Album so in den Vordergrund, weil es vor allem seine Geschichte erzählt.
Fazit: Eine Band hinter sich zu haben tut jedem Liedermacher gut und zumindest bei Dominik McNeeder ist das dann sogar noch etwas mehr als nur gut.
Anspieltipps: Needles, Against Me! (And Everyone Else)
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