Vorsicht Stufe:
Oi!Mania
Verriss! Verriss! Endlich mal wieder ein Verriss!
Was will man auch sonst erwarten, wenn die Band ihr Album schon "Oi!Mania" nennt und die Songs Titel tragen wie "Wixen Statt Beten" oder "Vorhautpolka". Das Berliner-Quartett um Sängerin Katja bringt hier 17 Songs heraus für die das Attribut "rotzig" wohl noch eine Beschönigung sondergleichen wäre. Nach dem ersten Reinhören überrascht mich weder, dass das Album live im Proberaum aufgenommen wurde, noch, dass sich die Band beim Sauf-Stammtisch gegründet hat. Ganz schwer verdauliche Rohkost! Jedem, der nicht absoluter Bärchen und die Milchbubis Fan ist und seine Vormittage nicht mit einer Palette Dosenbier vor Frauentausch verbringt, sei diese Band dringendst abgeraten.
Fazit: Songs, bei denen man Ende der 80er eigentlich schon hätte belächelt werden müssen, scheinen irgendwie 2016 immer noch zu gehen.
Anspieltipps: Hab ich keine, aber ein gut gemeinter Tipp wäre sämtliche Exemplare des Albums schnellstmöglich zu entsorgen.
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