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The Birthday Of The World
Braucht etwas Zeit, bis es einschlägt. Die ersten Minuten dachte ich noch, schlechter Smiths-Verschnitt, voll ätzend. Weicher, sphärischer Indie-Pop mit viel Hall und schwurbeligen Melodien. Aber dann wird das Album mit jedem Song besser. Läuft seit zwei Tagen in Dauerschleife, weil dieses leicht Melancholische so gut mit einer Tasse Tee vor die Heizung passt, wenn's um halb fünf schon wieder dunkel ist.
Was "Birthday of the World" von gängigem Radio-Pop unterscheidet, ist der leicht abenteuerliche Einsatz von intrumental-Arrangements und seltsamen Klangeffekten, verdammt spacig das Gesamtbild.
Soll ja auch um ne Space-Odysse gehen, das konnte ich allerdings eher der Musik als den Texten entnehmen. Lyrisch nicht unbedingt brilliant, weil scheinbar jedes Lied doch irgendwie von Liebe handelt und das nach zehn Songs schon ein etwas schmalzig wird. Kann man aber ignorieren. Oder Taschentücher rausholen.
Verspielt, träumerisch, gut arrangiert: Schöne Scheibe!
Unbedingt anspielen: A New World Calling(!), Hanging Rock, Find A Way To Let In Your Sins
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