Kevin Devine:
Instigator
Das ist Musik, die mensch hervorragend beim Kochen hören kann! Aber nicht beim Backen, dann wirds zu süß.
Knuddeliger Indie-Poppunk, nicht zu heulsusig, nicht zu Lovesonglastig, recht energetisch aber trotzdem nicht unentspannt. "Instigator" ist laut Presseinfo das neunte Album vom NewYorker Singer-Songwriter Kevin Devine. Diese Presseinfo ist zwei DinA4-Seiten lang und übertrieben affig. Aber egal. Zum Glück hab ich nämlich erst das Album gehört. Und die Presseinfo nach den ersten zwei Sätzen geflissentlich ignoriert.
Und: WAS FÜR EIN GEILES COVERFOTO!
Ein künstlerisches Konzept lässt sich zwar nicht wirklich erkennen, heißt so richtig hat das Bild nix mit der Musik zu tun. Trotzdem, ich würd mir das als Poster anne Wand hängen.
Auf dem Album gibt es sowohl eingängige Powerpopsongs ("No Why", "Daydrunk") als auch nicht allzu schnulzige Balladen. "Freddy Gray Blues" ist ein Reqiuem auf den gleichnamigen Typen, der durch Polizeibrutalität umkam (Danke Presseinfo). "No history" hingegen handelt wohl vom elftem September, was mir ohne die Presseinfo allerdings nicht aufgefallen wäre. Wobei die Texte bei der Musik auch eher in den Hintergrund rücken. Ist eben alles ganz nett arrangiert und bis auf die ohrwurmigen Refrains bleiben die Lyrics nicht wirklich hängen. Muss ja auch nicht.
Dafür ist "Instigator" eben ein sehr entspanntes und entspannendes Album.
Anspieltipps: "No history", "I was alive back then"
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