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Smile And Burn:
Get Better Get Worse
Mit "get better get worse" präsentieren uns Smile & Burn aus Berlin ihr nun viertes Album in acht Jahren Bandgeschichte. In der Zwischenzeit hat es sie im Rahmen ihrer über dreihundert Konzerte, bei denen sie mit ihren Live-Qualitäten überzeugen konnten, ins Vorprogramm der Donots und sogar bis nach Japan verschlagen. Nach zahlreichen Vergleichen mit den Beatsteaks und den Donots haben Smile & Burn mit ihren aktuellen Songs nun das Potenzial auf ebenso großen Bühnen und somit vor ähnlich großem Publikum zu stehen. Rein musikalisch haben sie es geschafft, eine höhere Eigenständigkeit zu erreichen und heben sich nun deutlich von oben genannten Bands ab.

Den Beginn auf dem neuen Album macht das flotte und vor Energie nur so strotzende "not happy", das mich stark an "Ripcage" von THE BRONX denken lässt. Danach geht es etwas weniger punrockig, dafür umso abwechslungsreicher weiter. Die Hardcore Einflüsse der vergangenen Alben wurde etwas herunter geschraubt, dafür haben Indie und Emo mehr Raum eingenommen, sind aber noch vorhanden. Ein verdammter Hit ist die erste Single-Auskopplung "good engough", der eher ruhige Song ist mit seinen eingängigen Melodien und Chören so ein krass radiotauglicher Ohrwurm. Mich würde es nicht wundern, wenn der Song seinen Weg zu ein paar Mainstream-Radiosendern finden würde und das ein oder andere mal über den Äther gejagt wird. Die restlichen Stücke sind größtenteils nicht so eingängig und smooth wie "good enough" und schwanken zwischen Gefrickel, Geschrei und zahlreichen Chören. Mal mehr, mal weniger emolastig. Weitere Anspieltipps sind neben den erwähnten "good enough" und "not happy", das sich schleppend, immer wieder neu aufbauende "lie to me", an dessen Höhepunkt die ganze Band aus voller Kehle "lie to me, lie to me, i believe" schreit, außerdem "home" mit seinem gallopierenden Drums und "nowhere near you", das einen dann doch wieder kurz an die BEATSTEAKS denken lässt. Letzteres lief übrigens gestern bereits im Uni-Radio und meine Arbeitskollegin hat gefragt ob die BEATSTEAKS was Neues draußen haben. Textlich ist fast schon Mid-life Crisis angesagt, es werden Geschichten übers Scheitern, Zweifeln aber auch vom nicht aufgeben und weitermachen erzählt. Die Aufnahme ist wie immer tadellos, fett produziert aber trozdem rau und nicht zu glatt und aufgeblasen.

Ab März sind die fünf wieder auf Tour und werden mit Sicherheit einige ihrer starken Songs im Gepäck haben. Dann werde ich mich auch mal von ihren viel gepriesenen Live-Qualitäten überzeugen. Bis dahin wird das neue Album noch ein paar Runden auf meinem Plattenteller hinlegen.
Peter 03/2017
Hörprobe:
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Smile And Burn - Get Better Get Worse

Stil: Punk, Pop-Punk
VÖ: 03.02.2017, CD, LP, Uncle M (Link)


Tracklist:
01. Not Happy
02. Bye Bye Perfect
03. Good Enough
04. Lie To Me
05. Running On Edges
06. One Step Forward
07. All Be Okay
08. Home
09. Nowhere Near You
10. Suitcase

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