The King Blues:
The Gospel Truth
Mit „The Gospel Truth“ melden sich The King Blues nach erfolgreicher Auflösung in 2012 und fulminanter Wiederauferstehung in 2015 zurück. Das Musikprojekt um den „geheimnisvollen Frontmann Itch“ (Zitat Pressetext) mit dem prägnanten Londoner Slang und der rotzigen Reibeisenstimme bleibt dabei dem alten Stilmix aus Folk und Skapunk treu. Nichtsdestotrotz will die bombastisch produzierte Scheibe bei weitem nicht so zünden wie der Vorvorgänger „Punk & Poetry“. Es fehlen die Ecken und Kanten, die die Band einst so charmant machten. An die Stelle des fortdauernden Klassenkampfs wird mit diesem Werk einem vor allem Angepisstheit als Konzept geboten: eine Menge nichtssagender Plattitüden, gewollt klingender Slogans und Protest als Kalkül. Itch hat viel zu sagen, aber eigentlich auch nicht.
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